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Tausende feiern friedliches Fest

Stadtfest 3 Tage Marburg Tausende feiern friedliches Fest

Ab geht die Party und die Party geht ab: Vor den Konzertbühnen wurde die Stimmung auf dem Volksfest „3 Tage Marburg“ besser, je später die Abende wurden. Tagsüber hemmten die Temperaturen das Temperament. Das erste Ergebnis des Drachenboot-Wochenendes beim Stadtfest in Marburg steht fest. Der Parteien-Pokal geht in diesem Jahr an ...

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Die Drachenbootrennen auf der Lahn umfassten zwei Wettkampftage. Gesamtsieger im Renn-Cup ist das Team der Freiwilligen Feuerwehr Sterzhausen, RAL 3000. Die Mannschaft verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr gegen das Team „Zu Schnell“. Im Fun-Cup siegte gestern „Schokogaleere“.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. In der Natur sind sie, die politischen Umweltfreunde, eben einfach unschlagbar: Erneut haben die Grünen, ausgestattet mit Wasserkraft, das Drachenbootrennen der Parteien auf der Lahn gewonnen, den Titel verteidigt – mit zwei Zehntel Vorsprung vor dem gelben U-Boot der FDP. Zuvor versenkten die beiden oppositionellen Kräfte die ZIMT-Mitglieder im Fluss. Denen, CDU und SPD halfen weder (Stefan-)Heck-Antrieb noch Bartol-Boot-Bonus.

Während die Parteien für die 250 Meter lange Strecke zwischen Weidenhäuser Brücke und Mensa-Steg in ihren Rennen stets 1 Minute und 15 Sekunden benötigten, legten so manche Teams im Renn-Cup – angefeuert von Zuschauern am Lahnufer, den Lahnterrassen oder auf der Luisa-Häuser-Brücke – doch um einige Sekunden schnellere Zeiten hin. Den Renn-Cup 2017 gewann erneut RAL 3000, das Team der Sterzhäuser Feuerwehr vor dem Boot „Zu Schnell“. „Wir nutzen die Gelegenheit jedes Jahr für einen ausgedehnten Familienausflug, dann kommen hier alle aus nah und fern zusammen“, sagt Sabrina Hühn (41), deren Freund bei einem Drachenboot-Team paddelte.

Ab geht die Party und die Party geht ab: Vor den Konzertbühnen wurde die Stimmung auf dem Volksfest "3 Tage Marburg" besser, je später die Abende wurden. Tagsüber hemmten die Temperaturen das Temperament.

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Derweil legt sich der neunjährige Leon einen Ball auf das Gras am Lahnufer, schaut hoch in Richtung Torwand, läuft an – und schießt in die Öffnung. Sein Vater Thomas Peters (41) streckt die Arme hoch: „Wenn du so weiter machst, können die da drüben dich gleich unter Vertrag nehmen“, sagt er und deutet auf den nahen Stand von Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt.  Im Schlosspark toben Mädchen und Jungen auf der Hüpfburg oder im Sandkasten im Kinderland, schauen Kunstschmied Falk Laxander bei seinem Handwerk zu – oder gehen in Deckung, wenn das Chemikum Limonade explodieren lässt. Explosionen anderer

Art gab es beim Feuerwerk, und von der Stimmung vor den Konzertbühnen – etwa während des Auftritts von „Sixpash“ auf dem Marktplatz – ließen sich auch zurückhaltende Besucher, egal ob Teil von Junggesellenabschieden oder nicht, anstecken. „Ich bin eigentlich gar nicht so der Feiermensch, aber was will man machen, wenn alles zusammenpasst“, sagt Tabea Schmidt (29). Tagsüber habe sie angesichts des warmen Wetters ans Feiern noch nicht gedacht.

Die Polizei spricht auf OP-Anfrage von einem friedlichen Festverlauf, bis zum Sonntagnachmittag habe sich „nichts Nennenswertes zugetragen“.

von Björn Wisker

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