Die Polizei hatte am Abend des Rosenmontags aller Hand zu tun und war wegen einigen Schlägereien und Sachbeschädigungen im Einsatz.
Marburg. Mit einer Ausnahme verliefen die Vorkommnisse relativ glimpflich, wie Polizeisprecher Martin Ahlich mitteilte. Es kam nach bisherigem Erkenntnissen der Polizei nicht zu gravierenden Verletzungen.
Letztlich übernachteten vier Männer in die Ausnüchterungszelle, zwei Autofahrer standen unter Alkoholeinfluss und mussten ihren Führerschein abgeben. Polizei und Jugendamt übergaben einen völlig betrunkenen 14-jährigen Sohn an die Erziehungsberechtigten. Der eigentliche Rosenmontagszug verlief aus polizeilicher Sicht problemlos.
Nach dem Umzug verteilten sich viele der geschätzten etwa 15.000 Besucher in der ganzen Stadt. Die meisten Lokalitäten waren danach brechend voll. Ab etwa 16.30 Uhr kam es zu ersten Rangeleien und Auseinandersetzungen. Die Polizei stellte Personalien fest und sprach Platzverweise aus.
Ein 19-jähriger Mann stand offenbar völlig neben sich und sorgte durch wahllose Tritte und Schläge auf dem Weg für eine noch nicht endgültig feststehende Zahl von Geschädigten. Die Polizei nahm ihn in der Biegenstraße fest. Er ließ sich überhaupt nicht beruhigen und leistete fortgesetzten, erheblichen Widerstand, der erst nach mehreren Stunden in der Zelle nachließ.
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