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1001 Nacht in frostiger Umgebung

Eispalast 1001 Nacht in frostiger Umgebung

Ab kommender Woche können wieder die Schlittschuhe herausgekramt werden. Der Marburger Eispalast beim Aquamar startet in seine zehnte Saison und hat sich inzwischen als Winterattraktion in der Universitätsstadt etabliert.

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Wie in den vergangenen Jahren steht besonders das Programm für Kinder und Jugendliche im Vordergrund.

Quelle: Thomas Breme

Marburg. Rund 23 000 Besucher wagten sich im letzten Jahr auf das Eis. Auch in diesem Jahr kann mit ähnlichen Besucherzahlen gerechnet werden. Am Donnerstag, 11. Dezember, eröffnen Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) den Eispalast für diesen Winter. Letzter Öffnungstag ist am Sonntag, 25. Januar 2015. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 5 Euro für einen Tag, Kinder zahlen 3,50 Euro.

Besonders für den Nachwuchs wird erneut ein umfangreiches Programm geboten. Für Neulinge gibt es samstags und sonntags jeweils von 10 bis 12 Uhr ein Anfängercoaching für die ersten Schritte auf dem Eis. Kinder und Jugendliche mit Grundkenntnissen beziehungsweise fortgeschrittenen Fähigkeiten können ihre Schlittschuh-Fertigkeiten in der „kleinen Eisschule“ ausbauen, die an drei beziehungsweise zwei Terminen angeboten wird.

An vier Tagen findet zudem ein Eishockeytraining für Kinder von 8 bis 14 Jahren statt. Ziel sei es, „sportliche Aktivitäten zu fördern, zu Eintrittspreisen, die noch vertretbar sind“, sagt Weinbach. Am Samstag, 20. Dezember, steht darüber eines der Highlights auf dem Programm. Kids ab 9 Jahren können dort an einem Eisskulpturen-Workshop mit drei ehemaligen Marburger Studenten teilnehmen. 2012 wurden Karl Pont, Jan Henrik Wielert und Isabel Starkbaum Eis- und Schneeskulpturenweltmeister.

Für Jung und Alt gibt es des Weiteren auch wieder die Möglichkeit zum Eisstockschießen. Neu in diesem Jahr ist der Familientag am Montag. Bis zu zwei Erziehungsberechtigte und alle eigenen Kinder bis 18 Jahre erhalten mit einer Familienkarte für den Preis von 12 Euro Eintritt. Außerdem werden erstmals Freikarten für den Eispalast unter Besuchern des Aquamar verteilt. Diese Aktion diene dazu, „die Verbindung zwischen Eispalast und Aquamar zu stärken“ und zu verdeutlichen, dass „es zwei tolle Angebote unter einem Dach“ gebe, so Ulrike Munz-Weege, Fachdienstleiterin der städtischen Jugendförderung.

Ein „Glücksfall für Marburg“

Jeweils zehn Freikarten werden täglich zwischen dem 11. Dezember und dem 20. Januar zu nicht vorher bestimmten Zeiten an der Kasse des Aquamars ausgegeben.
Der Eispalast sei ein „Glücksfall für Marburg“, zumal es in der Nähe keine vergleichbaren Angebote gebe, sagt Stadtmarketingkoordinator Jan-Bernd Röllmann. Auch Kahle glaubt, dass es sich um „ein einmaliges Angebot zwischen Kassel und Frankfurt“ handele. Dies gelte vor allem im Bereich der Ferienbetreuung. Bei den Veranstaltungen im Eispalast komme eine „faszinierende Mischung aus Kindern- und Jugendlichen zusammen, die wir sonst mit unseren Angeboten so nicht mobilisieren können“, bestätigt Munz-Weege.

Traditionell findet am 25. Januar um 16.30 Uhr eine Abschlussshow statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „1001 Nacht“ steht. „Wir können uns vor Anfragen kaum retten und müssen leider vielen Eltern absagen“, erklärt Björn Kleiner, der die Show gemeinsam mit Frauke Haselhorst mit den Kindern einstudiert. Bei 30 Teilnehmern wurden die Anmeldungen gestoppt. Die vorausgegangen Jahre hätten gezeigt, dass die Kinder mit großem Spaß bei der Sache seien und „super lernfähig sind“, sagt Haselhorst. Daher könne man gespannt sein, welche schönen Choreographien bei der Show am Ende herausspringen.

von Peter Gassner

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