Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Zwischen Tragik, Komik und Horror

Kinostarts Zwischen Tragik, Komik und Horror

Diesen Donnerstag starten unter anderem diese Filme in den Marburger Kinos: „Frank“, The D Train“, „Sinister 2“ und „Captive“.

Voriger Artikel
Vom Glauben zur Endzeitpanik
Nächster Artikel
Zwei Egozentriker in Höchstform
Quelle: Weltkino, Sony, Wild Bunch, Paramount

Frank:

Michael Fassbender ist als Frank, dem Frontmann einer experimentellen Rockband, nicht wiederzuerkennen. Das liegt daran, dass der deutsch-irische Schauspieler in der schrägen Komödie „Frank“ stets einen riesigen Kopf aus Pappmaché trägt. Der irische Regisseur Lenny Abrahamson („Garage“) entlockt dem Star an der Seite von Maggie Gyllenhaal und Domhnall Gleeson trotz eingeschränkter Mimik einen wunderbar skurrilen Auftritt.

Abrahamson schickt die schrägen Charaktere auf eine Gratwanderung zwischen Komik und Tragik. Es ist eine Hommage an Individualität und Indie-Rock. Es gibt Szenen zum Lachen, aber Abrahamson macht sich nie über seine Figuren lustig. Auf das Gesicht von Michael Fassbender muss man in „Frank“ weitgehend verzichten, nicht aber auf seine faszinierende Körpersprache und seine Stimme. Die Indie-Musikkomödie läuft in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater Palette.
 

The D Train:

Damals, zu High­school-Zeiten, gehörte Dan Landsman nicht eben zu den beliebtesten Schülern. Ja, er galt sogar als Witzfigur. Nun ist es an Dan, nach 20 Jahren das Klassentreffen zu organisieren, und er hat sich dafür etwas Besonderes ausgedacht: Ausgerechnet den einst beliebtesten Schüler der Highschool möchte er zu dieser Zusammenkunft holen, Oliver Lawless, einen mittlerweile national bekannten Werbestar.

Also reist Dan von Pittsburgh ins bunte Los Angeles, wo er mit einiger List Oliver davon zu überzeugen versucht, dem Treffen auch wirklich beizuwohnen. Zur Darstellerriege der Komödie „The D Train“ gehören Mimen wie Jack Black („School of Rock“) und James Marsden („Verwünscht“).

  • Der Film läuft im Cineplex.
 

Sinister 2:

Eine Mutter, die sich mit ihren beiden Söhnen, den Zwillingen Dylan und Zach, in einem abgelegenen Landhaus vor ihrem gewalttätigen Ehemann versteckt. Doch nicht nur, dass der brutale Mann den Dreien stets dicht auf der Spur ist – das Haus, in das sich die verzweifelte Mutter mit ihren Lieblingen geflüchtet hat, wird allem Anschein nach von bösen Kräften bewohnt. Auf dem Refugium lastet der Fluch eines Angst einflößenden, Bughuul genannten Dämonen.

Die Regie besorgt hat diesmal der irische Regisseur Ciaran Foy. Die Filmemacher von „Sinister 2“ machen so ziemlich alle Fehler, die man bei einem Sequel tunlichst vermeiden sollte. Die Story ist vollkommen unoriginell, dafür aber umso brutaler. Die Musik ist wie schon tausendmal gehört in Horrorwerken.

  • Der Film startet im Cineplex.
 

Captive:

Eine junge Witwe verliert wegen Drogensucht das Sorgerecht an ihrer Tochter. Am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen, wird sie zum Entführungsopfer – und merkt, dass sie sich ändern muss. Der Hollywoodfilm „Captive“ zeigt den Verbrecher und die Entführte in einem düsteren Kammerspiel ohne großes Hollywood-Tamtam. Erst gegen Ende des Films wird eine kräftige Prise US-Pathos beigemischt. Hauptdarstellerin Kate Mara ist Serienfans wohl noch für ihren Auftritt als Journalistin in „House of Cards“ bekannt.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von unserer Agentur

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr