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Zwischen Emotionen und frechem Wortwitz

Daniel Vagant und 
Philipp Kalabis im KFZ Zwischen Emotionen und frechem Wortwitz

Wenn sich zwei Song­writer zusammen tun, dann bedarf es der ­gleichen musikalischen Wellenlänge. Diese haben Daniel Vagant und 
Philipp Kalabis zweifellos unter Beweis gestellt.

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Der Songwriter und Musiklehrer Daniel Vagant begeisterte mit Wortwitz und schneller Gitarre.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Es ist wohl dem Feiertag und dem parallel zum Konzert stattfindenden Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England am Ostersamstag geschuldet, dass das Szenario fast leer ist. „Wir wussten natürlich, dass es ein schwieriges Datum für ein Konzert ist. Aber wir wollten es dennoch versuchen“, meint Philipp Kalabis, der sich mit Daniel Vagant als Duo im Partnerlook präsentiert.

Von langer Hand geplant ist das Konzert nicht. „Wir haben gerade beim Essen kurz über den Ablauf geredet“, verrät Vagant schelmisch grinsend. Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis. Während die deutschen Fußballer als Verlierer vom Platz schleichen, kommen Vagant und Kalabis erst richtig in Fahrt.

Musikalische Multitalente

Kalabis gibt einige Songs von seinem Album „ausnahmsweise normal“ zum Besten, wobei ihm vor allem bei den melancholischen Songs die Emotionen ins Gesicht geschrieben stehen. Vagants Texte strotzen eher vor frechem Wortwitz. Auch das Tempo seiner Gitarre ist im Vergleich munter und schnell.

Beide sind musikalische Multitalente. Neben der Gitarre zeigt Kalabis sein Können mit der Mundharmonika, und Vagant packt bei einigen Songs die Querflöte aus. So harmonieren die Songwriter nicht nur an den Saiten, sondern unterstützen sich auch gegenseitig mit den seichten Tönen.

Doch es war zwischen ihnen nicht immer so harmonisch wie am Samstag. Als sich die beiden Musiklehrer Vagant und Kalabis vor vier Jahren an der Wollenbergschule in Wetter kennenlernten, war es laut Kalabis „nicht Liebe auf den ersten Blick“. Man habe sich lange beschnuppern müssen, bis man miteinander klar gekommen sei. Mittlerweile ist eine musikalische Partnerschaft und Freundschaft daraus gewachsen.

von Benjamin Kaiser

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