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Zum Abschluss gibt es die Unvollendete

Collegium musicum Zum Abschluss gibt es die Unvollendete

Musikalische „Delikatessen“ hat das Collegium musicum Stadtallendorf für sein Konzert am Sonntag, 15. Juni, ab 19.30 Uhr in der Stadtallendorfer Stadthalle einstudiert. Die Stadtallendorfer Kunst- und Kulturtage enden mit Werken von Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert..

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Das Collegium musicum Stadtallendorf ist ein ambitioniertes Laienorchester, das unter der Leitung von Georgi Kalaidjiev regelmäßig große Werke aufführt.Archivfoto: Helmut Rottmann

Stadtallendorf. Georgi Kalaidjiev, der auch die Gesamtleitung des Konzertes inne hat, ist Solist in Vivaldis Violinkonzert a-Moll (op. 3,No 6) aus dem 12-teiligen Zyklus Léstro Armonico („Die harmonische Eingebung“). Wie immer bei Vivaldi vermittelt die Musik im Wechselspiel zwischen virtuoser Solo-Geige und Tutti-Streichern barocken Schwung und Fröhlichkeit .

Hermann Wilhelmi, ehemaliger Musiklehrer an der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain, ist der Solist in dem zweiten großen Werk des Abends, dem Klavierkonzert Nr. 23 (KV488) von Mozart. Wilhelmi ist ein vielseitiger Musiker, der sich vor allem als Dozent der Marburger Chorleiterschule, Dirigent zahlreicher Chöre im Gießener Raum, Klavier-und Orgelsolist sowie als Klavierbegleiter vieler Gesangssolisten einen Namen gemacht hat

Der große Flügel der Stadthalle zusammen mit dem um eine große Bläsergruppe vom Stadttheater Gießen erweiterten Orchester biete optimale Voraussetzungen um dieses schmerzlich heitere Werk, das in der Gunst des Publikums ganz oben stehe, zum Klingen zu bringen, teilte das Orchester mit. Besonders das langsame Adagio sei Ausdruck tiefster Empfindungen und zähle zu den schönsten Sätzen der Musikgeschichte.

Nach der großen Resonanz von seiten des Publikums auf das letzte Weihnachtskonzert mit Beethovens 1. Sinfonie steht mit der 7. Sinfonie von Franz Schubert, der sogenannten Unvollendeten, wieder eine große Wiener Sinfonie auf dem Programm.

Die Unvollendete erfreut sich großer Popularität, die wohl auf die ländlichen und volksliedhaften Melodien des Werkes zurück zu führen ist. Die beiden Sätze kontrastieren einander in h-Moll und E-Dur. Mit dem 2. Satz bricht die Sinfonie ab und die Musikwissenschaft rätselt bis heute über die Gründe.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

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