Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / -2 ° Regenschauer

Navigation:
Zehn Künstler und ein „todschickes“ Motto

Werkstatt Radenhausen Zehn Künstler und ein „todschickes“ Motto

„Todschick“ lautet das diesjährige Motto der Künstler der Werkstatt 
 Radenhausen, deren 
Werke auf dem alten 
Rittergut zu sehen sind.

Voriger Artikel
Die „Ehre Europas“ gerettet
Nächster Artikel
App wird zu spannendem Nervenkitzel

Die Werkstatt Radenhausen präsentiert am Wochenende ihre Sommerausstellung.

Quelle: Thorsten Richter

Amöneburg. Seit 18 Jahren arbeitet die Künstlergemeinschaft Werkstatt Radenhausen am Fuße der Amöneburg.

Für das jährlich stattfindende Sommerfest mit einer thematischen Ausstellung haben die neun Künstler des Zusammenschlusses das Thema „todschick“ gewählt. Dabei ist der Begriff eigentlich ein Missverständnis. Denn das deutsche Wort todschick sei nichts anderes als ein Hörfehler, nämlich eine Verballhornung des französischen „tout chic“ – alles elegant, so Sprachwissenschaftler.

Die Künstler Gerda Waha, Ursula Eske, Lies Kruschwitz, Antonia Mösko, Burgi Scheiblechner, Klaus Schlosser, Hans Schohl, Margarete Trümner und Liesel Haber zeigen ihre ganz eigene Sicht des Begriffes „todschick“ und schnell wird deutlich, dass die vermeintliche Oberflächlichkeit des modisch Todschicken einen tiefen Einblick in das Wesen unserer Gesellschaft bieten kann. Dazu zeigt der diesjährige Gastkünstler Georg 
Mertin aus Wallau seine Fotoserie „Der Tod nach dem Tod“.

Die Einführung bei der Vernissage am Samstag ab 16 Uhr hält der Marburger Universitätsmuseumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck. Hans Wagner sorgt für die musikalische Untermalung, dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Die Ausstellung ist auch am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr