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Werkschau der hessischen Theater

Theatertage in Gießen Werkschau der hessischen Theater

Vom 13. bis zum 22. Juni präsentieren hessische Theater in Gießen ein umfangreiches und vielfältiges Programm.

Gießen. „Das Stadttheater wächst im Moment über sich hinaus“, meinte Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bei der Vorstellung des Programms der 25. Hessischen Theatertage, die von 13. bis 22. Juni in Gießen stattfinden. Zu sehen sein werden unter anderem Produktionen der Staatstheater Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, des Schauspiels und der Oper Frankfurt, des Landestheaters Marburg, der Bad Hersfelder Festspiele, des heimischen Stadttheaters und der freien Theaterszene.

Mit Blick auf das Programm und das des direkt anschließenden Festivals „Büchner international“ sprach Grabe-Bolz von einer „riesen kulturellen Bereicherung“ für die Stadt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch die reguläre Spielzeit beim gastgebenden Stadttheater noch läuft, betonte die OB: „Es ist phänomenal, was in diesen Wochen stattfindet.“

Offiziell eröffnet werden die Hessischen Theatertage morgen um 18 Uhr im Theaterzelt im Theaterpark. Neben dem Großen Haus und der Studiobühne im TiL ist praktisch die ganze Stadt in das Festival der hessischen Bühnen eingebunden, das jedes Jahr in einer anderen Theaterstadt stattfindet.

Das Programm im Großen Haus startet am Eröffnungstag um 19.30 Uhr mit Frank Wedekinds Tragödie „Lulu“ vom Staatstheater Kassel unter der Regie von Sebastian Schug.

Weiter geht es am 14. Juni um 19.30 Uhr mit Tom Layones „Mamma Medea“, das André Rößler am Hessischen Landestheater Marburg inszeniert hat.

Am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr kommen dann Kinder ab fünf Jahren im Großen Haus auf ihre Kosten, wenn die Oper Frankfurt „Der Barbier von Sevilla“ zeigt.

Ebenfalls am Sonntag ist um 19.30 Uhr die Farce „Der Chinese“ des Darmstädter Staatstheaters im Großen Haus zu erleben. An gleicher Stelle präsentiert das Staatstheater Wiesbaden am Dienstag, 18. Juni, um 19.30 seine Version von Tschechows „Drei Schwestern“.

Am Donnerstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr steht schließlich Moritz Rinkes „Wir lieben und wissen nichts“, eine Uraufführung des Schauspiels Frankfurt, auf dem Programm.

Das Gießener Stadttheater ist natürlich auch mit einigen Produktionen im Großen Haus vertreten: Am 15. Juni mit der „Langen Hindemith-Nacht“, am 19. Juni mit der Oper „Kommilitonen!“, am 22. Juni mit „Buch.Bühne.Büchner - Stationen einer Jagd“ (die OP berichtete gestern). Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Zudem ist am 17. Juni um 11 Uhr im Theater im Löbershof (TiL) die Bad Hersfelder Inszenierung von „Das Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen, und für den 21. Juni ist ab 19.30 Uhr als Finale ein Poetry Slam unter dem Motto „Wem gehört die Bühne?“ vorgesehen, bei dem Schauspieler der Hessischen Theater gegen ein Poetry-Slam-Team antreten.

Besonderer Höhepunkt an diesem Tag ist zudem sicherlich ab 22 Uhr das Sommerfest mit der Verleihung der Theaterpreise des Festivals im Theaterzelt im Theaterpark.

Zudem gibt es während der gesamten Festivaldauer ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Veranstaltungen etwa der freien Szene, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität und der Hessischen Theaterakademie. Und auch die hessischen Jugendtheatergruppen sind integriert.

Der Vorverkauf zu allen Veranstaltungen des Festivals läuft bereits, und Interessenten finden Informationen auch im Internet unter www.stadttheater-giessen.de

von Stephan Scholz

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