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Werbemission schon fast erfüllt

Kinospot des Landestheaters Werbemission schon fast erfüllt

In sozialen Netzwerken und im Online-Auftritt der OP stößt der Werbespot des Hessischen Landestheaters auf großes Interesse. Allein bei der OP wurde er mehr als 1000-mal abgerufen.

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Der Spot in Bildern: Junges, vom Umzug gestresstes Pärchen sucht Parkplatz (oben), gespielt von Victoria Schmidt und Tom Bartels vom Ensemble des Hessischen Landestheaters. Eine alte Dame, gespielt von Ute Mehnert, löst den Streit mit Waffengewalt. Der Student liegt in der Blutlache am Boden. Folge: Kinofreigabe ab 16.

Quelle: Hessisches Landestheater Marburg

Marburg. Mit Werbung will man Menschen erreichen. Möglichst viele. Insofern ist der Kino-Werbespot des Hessischen Landestheater Marburg schon lange vor der Ausstrahlung in Marburger Kinos ein Volltreffer.

Seit die OP am Dienstag darüber berichtete, dass er von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) erst ab 16 Jahren freigegeben wurde - so wie derzeit etwa die Horrorfilme „Erlöse uns von dem Bösen“ oder „Katakomben“ - wird in sozialen Netzwerken wie Facebook darüber diskutiert. Hier können Sie sich den 45-sekündigen Spot von Intendant Matthias Faltz ansehen -er wurde rege abgespielt und weiter geteilt.





 
 
 
 
 
 
 
 
 

Folker Hönge, Vertreter der obersten Landesjugendbehörde bei der FSK, verteidigte gegenüber der OP die Freigabe ab 16, die die Kinoverwertung erheblich einschränkt. „Ich persönlich finde den Spot hervorragend. Aber wir müssen ja an die Kinder denken“, sagte Hönge, der einer dreiköpfigen Kommission vorsaß, die den Werbespot begutachtete. Der Spot zeige einen Parkplatzstreit und damit eine für Kinder sehr gut nachvollziehbare Alltagsszene.

Sie ende mit dem Tod eines der Beteiligten. Ironisch gebrochen wird der Spot aus Sicht von Erwachsenen durch den Spruch „Wie im echten Leben - nur schlimmer. Hessisches Landestheater Marburg“. Die Kommission sei der Meinung gewesen, dass diese Ironie selbst für ältere Kinder nicht nachvollziehbar sei. Dem Theater stehe es aber offen, Widerspruch gegen die Entscheidung der Dreier-Kommission einzulegen und den Film noch einmal von einer mit fünf oder sieben Personen besetzten Kommission begutachten zu lassen. Das sei üblich. Bisher sei das Theater aber nicht auf die FSK zugegangen.

von Uwe Badouin

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Landestheater, FSK 16
Ein Parkplatzstreit endet im Werbespot des Hessischen Landestheaters blutig. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft gab ihn erst ab 16 Jahren frei. Foto: Landestheater

„Wie im echten Leben - nur schlimmer“ - heißt es im neuen Kinowerbespot, mit dem das Hessische Landestheater neue Besucher gewinnen will. Die Freiwillige Selbstkontrolle war nicht amüsiert und gab den Spot erst ab 16 Jahren frei.

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