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Rubens erst in Wien, 
2018 dann Frankfurt

Wanderausstellung Rubens erst in Wien, 
2018 dann Frankfurt

Eine große Schau in Wien beleuchtet das Lebenswerk von Peter Paul Rubens. Wer warten kann: Im Februar 2018 kommt die Ausstellung ins Frankfurter Städel.

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Ein Besucher der Ausstellung „Peter Paul Rubens – Kraft der Verwandlung“ betrachtet im Kunsthistorischen Museum in Wien zwei Gemälde.

Quelle: Hans Punz / APA

Wien. Die einst so schöne Medusa wird nach dem Sex mit dem Meeresgott Poseidon von Athene mit einer hässlichen Fratze samt Schlangenhaaren bestraft. Vom antiken Held Perseus geköpft, bleibt sie ein grausamer Anblick. Das Bild „Das Haupt der Medusa“ (1617/1618) von Peter Paul Rubens fesselt mit seinen vielen Details jeden Betrachter.

In einer großen Schau „Rubens – Kraft der Verwandlung“ stellt das Kunsthistorische Museum (KHM) in Wien das Werk des in Siegen geborenen flämischen Barockmalers (1577 – 1640) anderen Meistern gegenüber. „Der Dialog mit Kunstwerken seiner berühmten Vorgänger und Zeitgenossen beschäftigte Rubens zeitlebens und prägte sein fünfzigjähriges Schaffen“, so das KHM.

Rund 120 Exponate sind seit Dienstag bis zum 21. Januar 2018 in Wien zu sehen. Danach wandert die aufwendige Schau ins Städel Museum nach Frankfurt, wo sie vom 8. Februar bis zum 21. Mai 2018 zu sehen sein wird.

Der große Wiener Rubens-Bestand von 40 Werken wurde mit zahlreichen Leihgaben aus den großen Sammlungen der Welt – darunter der Prado in Madrid, die Eremitage in St. Petersburg oder die National Gallery of Art in Washington – zu einem ganz besonderen Ensemble vereint.

48 Gemälden und 33 Zeichnungen von Rubens selbst werden Gemälde, Zeichnungen, Grafiken oder Skulpturen gegenübergestellt, die als Vorbild oder Inspiration dienten. Inspiriert wurde der äußerst geschäftstüchtige Rubens von Tizian und Tintoretto, Caravaggio und Rembrandt. Die Schau will zeigen, wie Rubens meisterhaft deren Motive für seine eigenen Werke verwandelte.

von unserer Agentur

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