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Von Leid bis Freude in neuer Klangqualität

Marburg Von Leid bis Freude in neuer Klangqualität

Die ganze Bandbreite christlicher Thematik von Wehmut, Leid und Trauer bis zu überschäumender Freude konnten am Montag die Zuhörer in St. Peter und Paul bei Händels „Messias“ in einer Aufführung des Marburger Konzertchors nachempfinden.

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Die Zuhörer feierten die Aufführung des „Messias“ vom Marburger Konzertchor mit Ovationen.

Quelle: Helmut Rottmann

Marburg. Das Bemerkenswerte zuerst: Der Marburger Konzertchor mit dem Frankfurter Konzertchor und dem Hersfelder Festspielchor ist auf dem besten Weg zu einer neuen Klangqualität. Die machte sich in den einzelnen Stimmen und Stimmgruppen sowie im mit 110 Vokalisten großen Chorklang bemerkbar.

Der Sopran hat eine bewundernswerte Frische und Leichtigkeit bekommen, die auch nach 105 Minuten im abschließenden „Amen“ nicht an Kraft und Glanz verlor.

Mit ihren hellen und klaren Stimmen konnten Marlis Fey und Eva Savce aus dem Chor begeistern. Geschickt hatte Dirigent Siegfried Heinrich sie als Solistinnen auf Augenhöhe der Profis eingesetzt.

Der Alt klang weich und geschmeidig mit reichem Farbspektrum. Der Tenor wird immer besser und im Ton immer schlanker. Es gab für ihn keinen Grund, die Fugen zögerlich anzugehen und sich manchmal hinter den anderen Stimmen zu verstecken. Mehr Mut, die Herren Tenöre!

von Helmut Rottmann

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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