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Vom Sex in der Antike zu den Sternen

Die Marburger „Nacht der Kunst“ Vom Sex in der Antike zu den Sternen

Die Marburger „Nacht der Kunst“ wird immer größer, die Wege werden immer länger. An der inzwischen 10. Auflage des Events beteiligen sich 37 Veranstalter – Museen, Galerien, Ateliers, Kneipen und Geschäfte.

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Die Grafik zeigt alle Veranstaltungsorte der Nacht der Kunst. In dem Service-Kasten rechts auf der Seite finden Sie kurze Hinweise zu den Ausstellungsorten und den Künstlern.

Quelle: Brita Bernsdorff (Grafik)

Marburg. Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter. Bleibt es trocken, werden am Samstag zwischen 18 und 24 Uhr wieder Kunstfreunde in Scharen durch die Stadt pilgern.

Vom Güterbahnhof 12 am Marburger Hauptbahnhof über das Zentrum rund um den Kunstverein und das Universitätsmuseum über die Altstadt bis zum historischen Schwanhof in der Schwanallee spannt sich ein aufregender Kunstparcours. Jede Menge Ausstellungen werden eröffnet – etwa in der Galerie von Michael W. Schmalfuß und nahebei im Atelier Zwischen den Häusern.

Zahlreiche Veranstalter werben nicht nur mit Sekt und Selters, Bier und Wein sondern auch mit Musik. Im Kunstverein etwa spielt die Jazzinitiative Marburg auf. In der Jazzkneipe Cavete trifft Musik auf Kunst und Sandra Schofer zeigt ihre Ausstellung „Gelb allein macht auch nicht glücklich“.

In der Plattform Kunst Handwerk Design am Steinweg 25 stellt der renommierte Berliner Künstler Peter Wever nicht nur aus – er greift auch selbst zur Gitarre. Außerdem spielen „Take Two“ (Mineralogisches Museum) , die Band „mit mi(h)r“ und Anna Lena Rupenthal (Zwischen den Häusern), der Gitarrist Jean Marc (Güterbahnhof 12), junge Musikschüler im Musikhaus am Biegen, Jörg Eichberger und Markus Sukiennik in der Glaserei Werner in der Untergasse.

Jeder Veranstalter hat sich für die „10. Nacht der Kunst“ etwas Besonderes einfallen lassen. Die Marburger Künstlerin Annegrete Henke-Reinarz etwa stellt am Samstag in ihrer Galerie in der Weidenhäuser Straße neben neuen Arbeiten auch ihren ersten Gedichtband „Gezeitenwechsel“ vor.

Pit Metz, ehemaliger Stadtverordneter der Marburger Linken, liest in der Sportgalerie in der Schwanallee über „Männer in der Grätsche“. Und die Künstlerin Christine Dahrendorf wagt in ihren Schwanhof Ateliers ab 21 Uhr ungewöhnliche Bilddialoge. Am anderen Ende der Stadt dürfen sich Kinder im Mineralogischen Museum auf Goldsuche machen. Kurz: Es wird viel geboten für Kunstfreunde.

von Uwe Badouin

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Viele tausend Menschen kamen am Samstag in die Marburger Innenstadt. Grund waren die „Nacht der Kunst“ sowie die Flamenco-Comedy- und die Feuershow zum Auftakt des 1. Marburger Theatersommers.

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