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Vom Liebesroman bis zum Krimi

Start des OP-Lesesommers Vom Liebesroman bis zum Krimi

Mit den startenden Sommerferien kommt auch die Zeit, sich mal wieder einem Buch zu widmen. Mit dem OP-Lesesommer stellen wir verschiedene Bücher vor.

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Urlaubszeit ist für viele Lesezeit. Beim OP-Lesesommer werden unterschiedliche Bücher vorgestellt.

Quelle: Thorsten Richter

Ob auf dem Balkon, in der Badewanne, im gemütlichen Sessel oder im Garten – die meisten nehmen sich in der Urlaubszeit vor, endlich mal wieder zum Buch zu greifen.

Auch für die hessischen Landespolitiker gehört Lesen zum Urlaub dazu. „Gute Lektüre – ich bevorzuge Krimis im Urlaub, mein Handy – sonst schimpft mein Büro, und gute Laune“, will etwa Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) mit ans Meer nehmen. Auch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) nimmt neben Badehose und Sonnencreme ein paar unpolitische Bücher mit, wie sein Sprecher mitteilte.

Damit die Wahl zum passenden Buch leichter fällt, werden beim OP-Lesesommer in den kommenden Wochen jeden Tag Bücher aus den unterschiedlichen Genres vorgestellt, wie 
Liebesromane, Jugendliteratur, Krimis oder Thriller.

In „Wann, wenn nicht morgen“ geht es für die Hauptfigur Klara auch in den Urlaub. Das 
Romandebüt der Hamburger Autorin Anette Beckmann spielt auf der dänischen Insel Fanø. Eigentlich hofft die 37-jährige Klara, bei ihrem Urlaub dem Alltag entfliehen zu können. Doch die partielle Amnesie 
ihrer Mutter nach ihrem Unfall verändert alles. Mutter und Tochter nähern sich plötzlich an.

  • Anette Beckmann: „Wann, wenn nicht morgen“, dtv premium, 304 Seiten, 14,90 Euro.

von Mareike Bader mit dpa

 
Leseprobe

Sie wusste nicht, was ihre Mutter einordnen konnte und was nicht, befürchtete aber, dass es weniger war, als sie hoffen konnte.

„Ich habe mich im Spiegel gesehen. Ich kenne mich nicht. Klara ...“ Ihre Stimme brach ab, und Klara hatte keine Vorstellung davon, was gerade im Kopf ihrer Mutter vorging.

Es hatte Situationen in ihrem Leben gegeben, in denen sie sich gewünscht hätte, dass etwas passieren würde, das alles auf den Kopf stellte. Dass ihre Mutter zur Einsicht käme, sich mit ihr auseinandersetzen würde, Fragen, die sie schon so lange mit sich herumtrug. Sie war ihrer Mutter so nah, andererseits kannte sie niemanden so wenig wie sie.

 
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