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Vom Klassiker bis zur Rock-Hommage

Hessisches Landestheater Vom Klassiker bis zur Rock-Hommage

Bevor am 15. Januar „Früchte des Zorns“ Premiere hat, sind in dieser Woche vier sehr unterschiedliche ­Stücke zu sehen: von „Nathan der Weise“ bis zur Verbeugung vor Freddie Mercury.

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Stefan A. Piskorz (vorne von links) und Moritz Pliquet in einer Szene aus „Nathan der Weise“. 
Im Hintergrund ist der Chor zu sehen, der aus Marburger Jugendlichen besteht.

Quelle: Neven Allgeier

Marburg. Mit Gotthold Ephraim Lessings Klassiker „Nathan der Weise“ startete das Hessische Landestheater im September in die laufende Spielzeit.

Der junge Regisseur Nick Hartnagel hat aus dem dramatischen Gedicht des Aufklärers Lessing eine spannende Auseinandersetzung über Toleranz und Humanismus gemacht. An der Seite der Profis vom Landestheater stehen viele Jugendliche aus Marburg. Zu sehen ist „Nathan der Weise“ am Donnerstag, 7. Januar, um 19.30 Uhr auf der Bühne im Theater am Schwanhof. Um 19 Uhr gibt es eine 
Stückeinführung.

* „Paradies hungern“ heißt es am Freitag, 8. Januar, ab 19.30 Uhr in der Black Box im Theater am Schwanhof. „paradies hungern“ ist eine Auftragsarbeit des jungen Dramatikers Thomas Köck, die am 24. Oktober in Marburg uraufgeführt wurde. Im Zentrum des Stückes stehen drei junge Menschen, die ihr Leben befragen und zeigen, welche Vorstellungen und Bilder sie prägen. Regie führte Fanny Brunner, die in Marburg bereits für die spannende und kontrovers diskutierte Fassbinder-Adaption „Angst essen Seele auf“ verantwortlich zeichnete.

* Geld regiert die Welt. Das galt schon zu Zeiten des französischen Romanciers Émile Zola (1840 bis 1902). Seinen Roman „das Geld“ hat Armin Beutel für die Bühne bearbeitet. Es geht um Spekulation, Geld- und Machtgier. Themen, die er mit einem Augenzwinkern auf die Bühne bringt. Zu sehen ist „das Geld“ am Samstag, 9. Januar, um 19.30 Uhr auf der Bühne im Theater am Schwanhof.

* Zu einem Renner in Marburg entwickelt sich Artur Molins Hommage an Freddie Mercury: „Play the Game – A Tribute to Freddie Mercury“. Am vergangenen Samstag war das Stück einmal mehr ausverkauft. Am Sonntag, 10. Januar, schlüpft der Marburger Schauspieler ab 19.30 Uhr an der Seite des musikalischen Leiters Michael Lohmann in der Black Box wieder in die Rolle des Rock-Giganten. Noch gibt es dafür Karten.

* Noch ein Tipp für Schüler, Auszubildende und Studenten: Am 31. Januar ist Studententag. Dann kann man den Publikumshit „Soul Kitchen“ in der Galeria Classica für 5 Euro sehen, wenn man einen Schüler-, Studenten- oder Azubi-Ausweis hat. Karten gibt es an der Theaterkasse in der Galeria Classica.

Und kommende Woche sind die letzten zehn Vorstellungen des Familienstücks „Die Schöne und das Biest“ zu sehen. Für ­eine Aufführung gibt es noch ­einige Restkarten.

*  Ein Ausblick: Am Freitag, 15. Januar, hat „Früchte des Zorns“ Premiere. Das Stück nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck wird in der Galeria Classica gezeigt.

Vom 22. Januar bis 7. Februar ist die Reihe „Wilde Schwäne“ wieder im ehemaligen Ladenlokal Kratz, Am Hirschberg 18, zu Gast.

von Uwe Badouin

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