Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Verspielte Hochbegabte

Spielepreis des Vereins „MinD“ Verspielte Hochbegabte

Der Verein „Mensa in Deutschland“ (MinD) hat seinen Spielepreis wieder in den Räumen der „Spielebrücke“ verliehen, dem neuen Domizil des ehemaligen Leiters des Deutschen Spiele-Archivs, Dr. Bernward Thole.

Voriger Artikel
Statham kämpft in Action-Remake
Nächster Artikel
„Theater GegenStand“ hilft Flüchtlingen

Richtig glücklich: Helge Ostertag (links) und Jens Drögemüller, die Autoren des prämierten Spiels „Terra Mystica“.

Quelle: Birgit Irgang

Marburg. In zwei Kategorien wurden Auszeichnungen vergeben: im Bereich der Familienspiele mit einer überschaubaren Spieldauer sowie in der Kategorie der komplexen Spiele, die insbesondere Vielspieler zu begeistern vermögen und mehrere Stunden Sitzfleisch erfordern. In beiden Kategorien hatte eine Jury den Mensanern, einer Vereinigung von Hochbegabten, jeweils sechs Spiele zur Auswahl gestellt.

Von den einfacheren Spielen, die für den MinD-Spielepreis nominiert waren, konnte das innovative Bauspiel „La Boca“ (Verlag: Kosmos) des Autorenpaares Inka und Markus Brand das Rennen klar für sich entscheiden. Es überzeugte die abstimmenden Mensaner durch seine übersichtlichen Regeln, die Anforderungen an das räumliche Vorstellungsvermögen und einen hohen Wiederspielreiz. Leider konnten die beiden Autoren nicht persönlich anwesend sein.

Im Bereich der komplexen Spiele ging „Terra Mystica“ des noch jungen Feuerland-Verlags als Sieger hervor. Die beiden Autoren, Helge Ostertag und Jens Drögemüller, waren zugegen und nahmen strahlend die Urkunden aus den Händen des Mensaners Jochen Tierbach entgegen. Sie erklärten dem Publikum kurz, worum es in ihrem anspruchsvollen Fantasy-Strategiespiel geht und wie es zu ihrer Kooperation bei der Entwicklung von „Terra Mystica“ gekommen war.

Im Anschluss an die Preisverleihung konnten die anwesenden Mensaner und spielebegeisterten Besucher Sekt genießen, sich über die Preisträger austauschen, mit den Autoren plaudern und natürlich auch nach Herzenslust gemeinsam spielen.

Der Verein „Mensa in Deutschland“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hochbegabte miteinander zu vernetzen. Mit rund 12 000 Mitgliedern ist die deutsche Sektion – hinter den USA und Großbritannien – der größte Mensa-Verband weltweit.

von Birgit Irgang

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr