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Unimuseum schickt Märchenbuch auf Reise

Echt hessisch? Unimuseum schickt Märchenbuch auf Reise

Gestern fiel in der Bettina-von-Arnim-Schule der Startschuss für ein spannendes Märchenbuchprojekt: In eineinhalb Jahren soll und darf es von Schulen und Gruppen gefüllt werden.

Marburg. Schülerinnen und Schüler der Bettina-von-Arnim-Schule machen den Anfang: Sie haben knapp zwei Wochen Zeit, eine Geschichte in ein prächtiges Unikat zu schreiben oder zu malen. Danach geht das im Staatsarchiv Marburg handgebundene Buch im großen Format 42 mal 30 Zentimeter weiter zum nächsten Interessenten, der sich beim Marburger Museum für Kunst und Kulturgeschichte meldet.

Horst Piringer, Vorsitzender des Freundeskreises des Museums, der das Projekt finanziert, und Museumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck übergaben das Buch gestern an Steffen Kasper, den Lehrer der 11. Klasse.

Den Auftakt darf die heilpädagogische Waldorfschule machen, weil sie maßgeblich zum Erfolg der Grimm-Ausstellung „Echt hessisch?“ im Landgrafenschloss beigetragen hat. „Alles, was man anfassen kann und soll“, so Otterbeck, haben die Schüler gemeinsam mit dem Amönauer Schreiner Christoph Krenz hergestellt.

In den Grimm-Jahren 2013 und 2014 soll sich das Märchenbuch bei seiner Reise durch die Stadt und die Region füllen - mit Geschichten, mit neuen Märchen, mit Zeichnungen und Gedanken zu Märchen“, sagt Otterbeck. Nur sorgfältig müssen sie das prächtig gebundene Buch behandeln, es ist ein Unikat. Damit alle einen Eindruck davon bekommen, was in etwa erwartet wird, haben Otterbeck bereits eine Geschichte verfasst und die Illustratorin Annegret Ritter ein Bild gemalt.

Interessenten wenden sich an Maria Katz, Museumssekretariat, Telefon 06421/2822355, E-Mail: museum@uni-marburg.de

von Uwe Badouin

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