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Ulla Hahn liest in Elisabethkirche

Ausgezeichnete Autorin Ulla Hahn liest in Elisabethkirche

Nur selten schafft es ein Lyrikband in die Bestsellerlisten. Ulla Hahn ist das Kunststück gleich mit ihrem Debüt „Herz über Kopf“ 1981 gelungen. Sie gilt heute als eine der wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen.

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Ulla Hahn liest am 3. Juni in Marburg.

Quelle: Arno Burgi

Marburg. Am kommenden Mittwoch, 3. Juni, ist die 70-Jährige zu Gast in der Elisabethkirche. Dort stellt sie ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) ihren neuen Roman „Spiel der Zeit“ vor, der ideal in die Elisabethkirche passt, denn die Geschichte der heiligen Elisabeth spielt eine Rolle in diesem Buch.

Gefeiert wurde der im September erschienene Roman „Spiel der Zeit“ vor allem als großes Werk über die wilden 1968er: Die Studenten dieser Zeit rechneten mit den Nazi-Vätern ab.

Pfarrer Achim Ludwig von der Elisabethkirchengemeinde fasst den Hintergrund der Geschichte um die junge Studentin Hilla Palm so zusammen: „Mit den Nazi-Vätern wurde abgerechnet, Hunderttausende gingen gegen den Vietnam-Krieg auf die Straßen, der Tod Benno Ohnesorgs und das Attentat auf Rudi Dutschke erschütterten das Land.

Es war aber auch eine Zeit, in der Kirche und Glaube eine neue Sprache suchten.“ So liest Hilla etwa ihrer Großmutter am Sterbebett auch deren Lieblingsgeschichte vor – die Lebensgeschichte der heiligen Elisabeth.

Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, unter anderem den Deutschen Bücherpreis. In „Spiel der Zeit“ verwebt sie eigene Erfahrungen mit Erfindungen.

Karten gibt es nur an der Abendkasse.

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