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Tosender Applaus für bunte Show

„Immer wieder sonntags“ Tosender Applaus für bunte Show

„Immer wieder sonntags“ hieß es am Montagabend in der Stadtallendorfer Stadthalle. Dort gastierten Stefan Mross und ­seine Schlagerstars. 
700 Zuschauer fühlten 
sich bestens unterhalten.

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Einen unterhaltsamen Abend bot Entertainer Stefan Mross (Mitte) dem Publikum gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern mit seiner Show „Immer wieder sonntags“.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Nach dem großen Erfolg, den der erfolgreiche Moderator fast genau vor einem Jahr an gleicher Stelle gehabt hatte, erlebten die Besucher in der mit rund 700 Besuchern wieder fast ausverkauften Halle erneut einen höchst kurzweiligen Abend. Getreu seinem Motto, unter die Leute zu gehen, begrüßte Mross einige seiner Fans im Saal persönlich.

Den Anfang der Show machte das Geschwisterpaar Sigrid und Marina aus Oberösterreich, die Mross als die „Goldkehlchen und Nachtigallen der Volksmusik“ bezeichnete. Mit einem Potpourri bekannter Volkslieder oder Volksmelodien wie „Herrliche Berge, sonnige Höhen“ oder „Die Sterne am Himmel, die sagen Dir gut’ Nacht“ sangen sie sich in die Herzen des Publikums, das von Beginn an begeistert mitschunkelte und mitklatschte. Ein Genuss waren das A-capella vorgetragene Lied „Die Heimat gibt mir Berge“ oder auch das bekannte Lied „Die Glocken von Stella Marie“.

Erinnerungen an die Vergangenheit weckte das Vico Torriani-Medley des Duetts mit „Du schwarzer Zigeuner“, „Kalkutta liegt am Ganges“ oder auch die „Capri-Fischer“. Gaby Albrecht verzauberte das Publikum mit ihrer angenehm ruhigen Alt-Stimme und einem Querschnitt ihrer bekanntesten Lieder.

Zwischen den Gesangsauf­tritten brachte der glänzend aufgelegte und um keinen Spaß verlegene Mross mal im Schottenrock, mal in der bayerischen Krachledernen die Gäste in der Stadthalle mit vielen ­Witzen immer wieder zum Lachen. So schlüpfte er auch in die Rolle des schusseligen Professors der Schwarzwaldklinik ( Foto: Wieber). Er hätte zwar kaum Patienten, aber ­jede Menge Spaß.

Mross machte Witze von einem Baby, das dunkler ausgefallen war, als 
erwartet, und von einem Kunden in der Apotheke, der passende Verhüterlis suchte. Um die ­Größe herauszufinden, zeigte er dem Publikum, das sich dabei vor Lachen ausschüttete, eine hölzerne Messlatte mit ­unterschiedlich großen Bohrungen.

Ein Renner war der Auftritt von den „Oeschs, die Dritten“, der berühmten Jodelfamilie aus der Schweiz. Als eine wahre Jodelkünstlerin erwies sich Tochter Melani mit ihren, durch ihre Familienmitglieder unterstützen Soli wie „Es blüht ein Edelweiß auf steiler Felsenwand“ oder „Mit Jodeln singend durch die Welt“.

Mit seiner Partnerin Simone Stelzer präsentierte sich Charly Brunner nach dem Ende des Duos Brunner und Brunner in einer neuen Zusammenstellung. Die glockenklaren Sopranstimme der Sängerin aus Wien harmonierte gut mit dem ausdrucksstarken, rauchigen Bass von Charlie Brunner etwa bei Liedern aus ihren neuem Album wie „Alle auf die Arche Noah“ oder auch dem bekannten Song „Eins kann uns keiner nehmen, die pure Lust am Leben“.

Dass auch Stefan Mross nicht nur ein unterhaltsamer Moderator sondern auch ein guter Sänger ist bewies er unter anderem auch bei seinem Potpourri bekannter Udo Jürgens-Hits. Natürlich durfte ein Trompetenauftritt des Moderators mit dem bekannten „Sierra Madre“ nicht fehlen.

Nach dem „Stern, der deinen Namen trägt“ und dem großen „Immer wieder sonntags“-Finale bedankte sich das Publikum bei den Künstlerinnen und Künstlern für eine höchst unterhaltsame Show mit einem tosenden Applaus.

von Alfons Wieber

 Glänzend aufgelegt präsentierten sich die Schwestern Sigrid und Marina aus Oberösterreich. Foto: Alfons Wieber
 
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