Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Til Schweiger dreht in Marburg

Kinderbuch-Verfilmung von „Conni & Co 2“ Til Schweiger dreht in Marburg

Mitte August wird Marburg zum Drehort für die Verfilmung von Deutschlands erfolgreichster Kinderbuchreihe. Dann führt Til Schweiger Regie, seine Tochter Emma steht in der Hauptrolle von „Conni & Co 2“ vor der Kamera.

Voriger Artikel
Legeres Outfit beim Soundcheck
Nächster Artikel
Gespräche 
mit Mördern

Til Schweiger ist einer der größten Stars des deutschen Kinos und auch international bekannt. Seine Tochter Emma tritt bereits seit „Keinohrhasen“ in seine Fußstapfen.

Quelle: Warner Bros.

Marburg. Dass „Conni & Co 2 – Rettet die Kanincheninsel“ in Marburg gedreht wird, war schon vor einigen Wochen durchgesickert, weil Komparsen für die Dreharbeiten gesucht wurden. Nun ist es amtlich: Neben Berlin und Brandenburg gehört Marburg zu den Drehorten. Drehstart für den Film war am 5. Juli. Mitte August wird die 100-köpfige Filmcrew eine Woche lang beliebte Orte in der Stadt aufsuchen und dort drehen.

Dabei wird der Marburger Marktplatz einer der Höhepunkte der Geschichte sein. Sechs Drehstunden hat das Filmteam für seine Dreharbeiten an diesem Ort angesetzt. Hinzu kommen Dreharbeiten in der Lutherstraße, im Alten Botanischen Garten und in der Reitgasse.

Til Schweiger, der nicht allzu weit von Marburg aufgewachsen ist, dürfte als gebürtiger Heuchelheimer die Universitätsstadt kennen. Die Handlung und Orte im Film sind natürlich fiktiv – Marburg wird nicht als „Marburg“ auftreten, sondern einen anderen Namen haben. Aber natürlich zu erkennen sein.

Location-Scouts suchen optimale Drehorte

Stadträtin und Kulturdezernentin Dr. Kerstin Weinbach freut sich über die Entscheidung für Marburg als Drehort: „Die Altstadt von Marburg mit ihrer historischen Kulisse spricht für sich und wird mit ihrem einzigartigen Ambiente das Kinopublikum begeistern.“

Schon Monate vor Drehbeginn nahmen Location-Scouts Kontakt in die Universitätsstadt auf und suchten nach attraktiven Drehorten. Doch die können nicht einfach so für die Dreharbeiten genutzt werden: Nicht nur der Marktplatz muss erst einmal aufwendig hergerichtet werden – erst wenn er komplett nass gespritzt wird, stimmen für die Filmleute die Lichtverhältnisse. Auch die Rathaustür wird kurzfristig mit Folie beklebt und bekommt so einen anderen „Look“.

Im ersten „Conni“-Film, der Mitte August in die Kinos kommet, müssen Conni und ihre Freunde Hund Frodo vor seinem unangenehmen Besitzer, dem Direktor der Schule, retten. Frodo spielt auch im zweiten Teil eine wichtige Rolle.

Aus Marburg wird Neustadt

Ebenfalls wieder mit dabei sind Oskar Keymer als Connis Freund Paul, Heino Ferch als Bürgermeister, Iris Berben als Connis Oma Marianne, Ken Duken als ihr Vater Jürgen und Lisa Bitter als Mutter Annette. Zur weiteren Besetzung zählen Matthias Habich, Tim Wilde und Samuel Finzi. Til Schweiger, der im ersten Teil eine kleine Rolle spielte, ist nicht nur Regisseur, sondern auch einer der Produzenten.

Zum Inhalt: Conni und ihre Freunde verbringen wie jedes Jahr ihre Sommerferien auf der Kanincheninsel vor den Toren von Neustadt. Doch das Kinder- und Naturparadies ist in Gefahr, weil der Bürgermeister ein Hotel auf der Insel bauen möchte. Als Hund Frodo einen Dino-­Knochen auf der Ferieninsel findet, ist das für Conni und ihre Freunde die Chance, deren Zerstörung zu verhindern.

Doch dann ist der Knochen plötzlich verschwunden und Connis bester Freund Paul ist auch noch schuld daran, dass sie keinen Beweis für dessen Existenz haben. Conni nimmt den Kampf auf. An welche Stadt Neustadt im Film stark erinnern wird, kann man sich ungefähr vorstellen.

von Heike Döhn

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr