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Thriller um 
Verlust und Schuld

OP-Lesesommer: „Toter Himmel“ Thriller um 
Verlust und Schuld

Gibt es etwas Schlimmeres, als wenn das eigene Kind entführt wird? Ja, wenn man auch noch die Schuld dafür bekommt!

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Quelle: Knaur Verlag

Dies muss Rachel Jenner erleben, die mit ihrem Sohn auf den Spielplatz gehen wollte. Ben ist bereits acht Jahre, und natürlich darf er allein vorauslaufen.

Doch als Rachel ankommt, ist von Ben nichts zu sehen. Auch ein Jahr später gibt es keine neuen Erkenntnisse über Bens Verbleib, und Rachel wird nach wie vor geächtet.

Abwechselnd beleuchtet Gilly Macmillan in dem gut konstruierten Thriller die Positionen der Hauptprotagonisten. Dabei offenbart die Autorin großes Einfühlungsvermögen und einen perfekten Blick fürs Detail.

  • Gilly Macmillan: Toter Himmel, Knaur Verlag, 544 Seiten, 14,99 Euro.
 
Leseprobe

In den Augen anderer sind wir oft nicht die Menschen, für die wir uns selbst halten. Wenn wir jemandem das erste Mal begegnen, mögen wir uns alle Mühe geben und so authentisch wie möglich sein, und dennoch kann es fürchterlich schiefgehen. Es ist einer der Fallstricke meines Lebens.

Seit damals, als mein Sohn Ben verschwand, habe ich viel darüber nachgedacht, und immer, wenn ich darüber nachdenke, stellt sich mir die Frage: Wenn wir nicht jene sind, die wir zu sein glauben, was ist dann mit den anderen? Sie sehen, wohin meine Gedanken führen.

 
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