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The Voice of Germany 
als Sprungbrett

Marburger Andreas Steiger The Voice of Germany 
als Sprungbrett

Vielen Marburgern ist der Jura-Student Andreas Steiger als Kandidat der Musikshow „The Voice of Germany“ noch gut in Erinnerung. Der 23-Jährige setzt jetzt ganz auf die Musik.

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 Andreas Steiger wurde durch „The Voice of Germany“ einem großen Publikum bekannt.

Quelle: Andreas Steiger Music

Marburg. Der deutsche Popstar Andreas Bourani war sich bei den Blind Auditions der Musikshow „The Voice of Germany“ ganz sicher: „Mit so einer Stimme verkauft man Alben“, sagte er nach dem Auftritt von Andreas Steiger.

Der 23-jährige Jura-Student hatte damals Lampenfieber ­ohne Ende, schließlich stand er zum ersten Mal überhaupt auf einer öffentlichen Bühne – noch dazu auf einer ganz großen in einem großen Studio und vor einem Millionenpublikum an den Fernsehbildschirmen.

Andreas Steiger hat den Schock gut verkraftet, hat es im Team Samu bis in die Sing-Offs geschafft und war sich danach­ schon sicher, dass er weiter ­Musik machen will.
Wann, wenn nicht jetzt, mit „The Voice of Germany“ als Karrieresprungbrett, sagte er sich.

Drei Jahre alter Song komplett überarbeitet

Gemeinsam mit dem Biedenkopfer Independent Label 
Triumphton Records rund um Silent-Seven-Schlagzeuger Jan-Patrick Wallentin nahm er seine erste Single „Don‘t Know“ auf. „Don‘t know“ ist ein Popsong.

„Der Song ist eigentlich schon drei Jahre alt, ich habe ihn noch einmal komplett überarbeitet“, sagt Steiger. Für die Band hat er sich Musiker „zusammengetrommelt“, fündig wurde er in Gießen. Auch ein professionelles Video hat er rund um das Marburger Landgrafenschloss gedreht – mit Medieninformatikstudenten aus Friedberg.

Andreas Steiger schreibt Songs seit er 14 Jahre alt ist, im ­Alter von 16 Jahren lernte er, seine eigene Musik zu produzieren. Er selbst sieht sich als Singer-Songwriter.
Bislang hat der 23-Jährige alles selbst bezahlt. Er plant nun ein ganzes Album. „Finanziell muss ich sehen, wie man‘s wuppt“, sagt er im Gespräch mit der OP, denn eine Album-Produktion ist nicht gerade billig. Zudem sucht er eine Konzertagentur, um mehr Live-Auftritte zu bekommen.

Sein Jura-Studium liegt vorerst also noch ein wenig auf Eis. „Das kann noch etwas warten“, sagt er. „Ich war ziemlich schnell durch und habe durch viel Arbeit ein Jahr gespart.“

Das Musikvideo zu „Don‘t Know“ ist auf Youtube zu sehen. Mehr Infos zu Andreas Steiger auf: facebook.com/AndreasSteigerMusic und Instagram: andreassteigermusic.

von Uwe Badouin

 
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