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Teenie-Zeitreise geht zu Ende

Kinostart: „Smaragdgrün“ Teenie-Zeitreise geht zu Ende

Nach „Rubinrot“ und 
„Saphirblau“ kommt 
Teil drei der Trilogie: „Smaragdgrün“. Dieses Mal geht es für die junge Heldin Gwendolyn um 
alles: Die Welt steht auf dem Spiel – und ihr Herz.

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Gwen (Maria Ehrich) und Gideon (Jannis Niewöhner) in Niewöhners Lieblingszeit, wie der Hauptdarsteller bei der Kinotour am Montag verriet.

Quelle: Concorde Verleih

Im letzten und mit Abstand düstersten Teil der „Edelstein“-Trilogie geht es für die zeitreisenden Teenager Gwendolyn (Maria Ehrich) und Gideon (Jannis Niewöhner) um nicht weniger als die Rettung der Welt. Denn seit Teil zwei ist klar, dass der gruselige Graf (Peter Simonischek) die Weltherrschaft an sich reißen und sein ewig gestriges, elitäres Gesellschaftsideal auf brutalste Weise durchsetzen will.

Das Problem: Das junge Glück ist ordentlich verkracht, seit Gwen herausgefunden hat, dass Gideon es im Auftrag der Zeitreise-Loge darauf angelegt hat, sie zu verführen. Und so kämpft Gwen – inzwischen zur jungen Frau geworden – nicht nur mit einer jahrhundertealten, tödlichen Gefahr, sondern auch mit einem gebrochenen Herzen.

Sie versucht, sich mit einer feucht-fröhlichen Party (Motto: grün) bei einer Klassenkameradin abzulenken – und bekommt bald Ablenkung der ganz anderen Art: Denn die „Loge“ hat es auf die abtrünnige Zeitreisende abgesehen und will den „Chronographen“ zurück, mit dem Gwen gezielt durch die Zeit springen kann.

Weniger Witz, mehr Spannung

Auf diesen Reisen begegnet sie immer wieder ihren Eltern Paul (Florian ­Bartholomäi) und Lucy (Josefine Preuß), die einst vor dem Grafen und seiner Loge in die 1920er-Jahre geflohen waren und ihr nun mit Rat, Tat und Kampftraining zur Seite stehen. ­Einmal trifft sie versehentlich auch niemand geringeren als William Shakespeare, dem sie zu seiner wohl berühmtesten Zeile verhilft: „Sein oder nicht sein“.

All das bereitet sie auf den großen Showdown vor, den großen Kampf mit dem Grafen – bei dem Gideon ihr natürlich wieder treu zur Seite steht. Die Szenen wecken Erinnerungen an den vierten Harry-Potter-Teil, in dem der junge Zauberer zum ersten Mal auf seinen Todfeind Voldemort trifft.

„Smaragdgrün“ ist die mit Abstand düsterste Verfilmung von Kerstin Giers Trilogie – auch wenn wieder Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde Regie führten. Der Witz, der die ersten beiden Teile ausmachte, tritt etwas zurück und macht mehr Platz für Spannung. An den Charme des ersten Teils aber reicht auch der dritte Teil nicht heran.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Britta Schultejans

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Abschluss mit einem guten Gefühl

Bereits zum dritten Mal besuchten die Hauptdarsteller der sogenannten „Edelstein“-Trilogie das Marburger Cineplex. Der Ansturm der Fans blieb ungebrochen.

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