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Tagebücher von Erich Mühsam

Lesung Tagebücher von Erich Mühsam

Dieses Jahr jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Viele Publikationen befassen sich mit diesem Ereignis, oft schaffen es jedoch persönliche Aufzeichnungen und Eindrücke am besten, ein Bild dieser Zeit zu vermitteln.

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Marburg. Der Berliner „Verbrecher Verlag“ veröffentlicht seit einigen Jahren eine historisch-kritische Gesamtausgabe der Tagebücher von Erich Mühsam (Foto: Heinrich Hoffmann, 1919), deren Band aus dem Jahr 1914 am Montag, 26. Mai, ab 20 Uhr von dem Co-Autor Chris Hirte im Café Trauma vorgestellt wird. Erich Mühsam, geboren 1878, war Dichter, Anarchist und politischer Publizist. Seit 1909 lebte er in München.Als zentrale Figur der Schwabinger Bohème war er befreundet mit Heinrich Mann, Frank Wedekind, Lion Feuchtwanger, Fanny zu Reventlow und vielen anderen. Mühsam führte von 1910 bis 1924 ein Tagebuch. Es erzählt von seinen Erlebnissen in der Münchner Bohème, von Klatsch und Tratsch ebenso wie von Theateraufführungen, politischen Diskussionen, Finanznöten und Liebesaffären.

Doch mit Beginn des I. Weltkriegs ändert sich der Ton. Nun braucht er das Tagebuch, um Schock und Verzweiflung in Worte zu fassen, die Propagandalügen zu durchschauen.

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