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Swingender Abschied vom alten KFZ

VfL Bigband Swingender Abschied vom alten KFZ

Die Big Band des VfL Marburg nahm musikalisch Abschied vom alten KFZ: Zum letzten Mal spielte sie an dem Ort, wo sie schon so einige Auftritte absolviert hatte, ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzert.

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Heiße Musik an einem heißen Sommerabend bot die VfL Big Band beim Sommerkonzert im KFZ.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. 13 Bläserinnen und Bläser sowie vier Mann an Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug und Sängerin Corinna Keil boten swingenden Jazz, aber auch Pop und rockige Stücke. Los ging es zur Einstimmung mit „Chameleon“, einem Jazzstandard von Herbie Hancock aus dem Jahre 1973.

Bei einem neueren Song, „In the morning“ von Norah Jones, kam erstmals die variationsreiche Stimme von Corinna Keil gefühlvoll zum Einsatz, um gleich danach mehr in Richtung Soul zu gehen mit „How Sweet It Is (To Be Loved by You)“ und dann zum Rhythm and Blues mit „Just the two of us“. Rockig präsentierte sich die Sängerin bei „Ain‘t nobody“ von Chaka Khan.

Kein Sommerkonzert ohne Gershwins „Summertime“

Auch die Lieder waren immer wieder mit Soli angereichert. Noch stärker traten ­einzelne Musiker bei Instrumentalstücken wie dem lateinamerikanisches Temperament versprühenden „Arranco“, bei „Blue Bossa“ oder dem „What is hip?“ der Funk- und Soul-Band Tower of Power hervor. Sie wurden jeweils mit kräftigem Zwischenapplaus vom Publikum bedacht.

Zu einem Sommerkonzert bei entsprechenden Temperaturen gehört unbedingt George Gershwins „Summertime“. Die VfL Big Band interpretierte den stimmungsvollen Song in einer etwas anderen Besetzung, ohne Blechbläser und Rhythmusgruppe, nur mit den Saxophonen und Bandleader German Marstatt am ­Flügelhorn. Der führte auch durch das Programm und dirigierte ansonsten dezent aus der letzten Reihe heraus.

Mit einem funkigen Best-of-Medley der Gruppe Earth, Wind and Fire endete schließlich das knapp ­zweistündige Programm, dass den Zuschauern reichlich Gelegenheit zum Mitwippen und Genießen geboten hatte. Die verlangten nach einer Zugabe, welche in Form des Klassikers „Birdland“ von Weather Report erklang, der musikalisch den gleichnamigen legendären New Yorker Jazz-Club ­beschreibt.

von Manfred Schubert

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