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Surrealistische Endzeitvision

Neu im Kino: Snowpiercer Surrealistische Endzeitvision

Der Action-Film „Snowpiercer“ des koreanischen Regisseurs Bong Joon-hosoll fürs amerikanische Publikum als zu intelligent gegolten haben. Deshalb wollte Film-Mogul Harvey Weinstein Kürzungen vornehmen. Doch die Diskussion ist beigelegt.

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Alison Pill als Lehrerin in „Snowpiercer“.Foto: MFA

Marburg. Der mehrteilige französische Comicroman „Le Transperceneige“ hat den südkoreanischen Starregisseur Bong Joon-ho derartig gefesselt, dass er das Buch gleich in einem durchlas. Die Geschichte über Überlebende einer Klimakatastrophe, die in einem endlos rasenden Zug um die vereiste Erde rasen, bildete schließlich die Vorlage für Bongs Science-Fiction-Thriller „Snowpiercer“ (Schneekreuzer).

Es ist das erste englischsprachige Filmwerk des 44-jährigen Bong („The Host“, „Memories of Murder“). In dem Film, der im Jahr 2031 spielt, geht es um gesellschaftliche Hierarchien und die menschliche Natur in Extremsituationen, die fast ans Absurde grenzen. Die Figuren im Zug sind unterteilt in eine herrschende Gruppe, die in den vorderen Waggons fährt, und eine Unterklasse im hinteren Teil. Weil die Letzteren ihre ärmlichen Lebensumstände nicht mehr hinnehmen, revoltieren sie und versuchen, die Kontrolle über den Zug zu erlangen.

Im Film treten neben koreanischen Schauspielern international bekannte Stars wie Tilda Swinton, John Hurt, Chris Evans, Jamie Bell und Ed Harris auf.(dpa)

Bei den meisten Zuschauer der OP-Sneak-Preview am vergangenen Dienstag kam der Film sehr gut an. „Ein großes Drama in bester surrealistischer Manier. Mehr davon“, fand Martin Schick aus Marburg. Für Isabell Lehr aus Marburg wurde der Film eine „Durch Witz und Spannung der Film realistisch dargestellt“ und Simon Taubner empfahl den Film weiter als „Gewaltig bildgewaltig, gewaltig gewalttätig, jedoch gewaltig einleuchtend.“

Es gab aber auch einige, die mit dem Film nicht so viel anfangen konnten wie Markus Balmer aus Marburg. Er wertete: „Komischer Film mit merkwürdigem Ende. In sich auch nicht logisch.“

Je zwei Freikarten gehen an: Ruth Thomas, Felix Endlich, Katrin Reichel, Markus Balmer (alle Marburg) und Gernot Wiederhold (Ebsdorfergrund). Die Karten werden zugeschickt.

nDer Film läuft im Capitol.

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