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Supermans fulminante Rückkehr

Man of Steel Supermans fulminante Rückkehr

Clark Kent alias Superman wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Die Menschheit bekommt es mit fiesen Kryptoniern zu tun. Regisseur Zack Snyder wartet mit einer starken Besetzung auf.

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Superman Clark Kent (Henry Cavill) und Lois Lane (Amy Adams) sind nach sieben Jahren in „Man of Steel“ wieder im Kino zu sehen.Foto: Warner Bros. Pictures

Quelle: Warner Bros. Pictures

Marburg. Regisseur Zack Snyder („Watchmen - Die Wächter“) lässt den größten und populärsten aller Superhelden, der erstmals 1938 in einem Comic-Heft erschien, erneut über die Leinwand sausen: Superman. Die letzte Kinoadaption, „Superman Returns“ von Bryan Singer, liegt bereits sieben Jahre zurück. Der Held vom Planeten Krypton, der auch diesmal nicht weniger als die Menschheit retten muss, wird verkörpert vom Briten Henry Cavill („Krieg der Götter“). Zudem mit dabei sind Darsteller wie Kevin Costner, Russell Crowe, Diane Lane, Amy Adams und Michael Shannon.

Kal-El, der spätere Superman, wird von seinen Eltern per Raumschiff gen Erde geschickt, wo er in Smallville, Kansas, als Clark Kent bei Adoptiveltern (Costner und Lane) aufwächst. Später bekommt er es mit Abtrünnigen seines Heimatplaneten zu tun. Die Krieger um General Zod (Shannon) haben einen perfiden und unglaublichen Plan: Ausgerechnet auf der Erde soll das Geschlecht der Kryptonier wieder auferstehen. Die Menschheit steht nur im Weg. Und Superman vor schier unlösbaren Aufgaben - hin und her gerissen zwischen zwei Zivilisationen muss er sich entscheiden.

Gleich zu Beginn spürt man, dass Kult-Regisseur Christopher Nolan, bekannt durch die legendäre „Dark Knight“-Trilogie, auch hier seine Hand mit im Spiel hatte - als Co-Produzent. „Man of Steel“ entwirft eine äußerst düstere Vision von Supermans Heimat Krypton: seltsame Raumschiffe und unheimliche Flugsaurier - ein dem Untergang geweihter Planet.

Wie es sich für eine filmische Comic-Adaption im Blockbuster-Format gehört, kulminiert der „Mann aus Stahl“ in einem fulminanten, wenn auch etwas zu lauten und zu langen Finale. Spätestens hier wünscht man sich dann doch ein wenig mehr an Humor und Ironie. Zack Snyders „Man of Steel“ aber stellt einen so mutigen wie durchaus innovativen Neustart für Superman dar.

Der Film läuft im Cineplex.

von Matthias von Viereck

Zuschauermeinungen:

„Superman besteht nicht nur aus seiner Kryptonitschwäche. Dass es auch anders geht, zeigt der Film“

Carmen von Keutz (39) aus Reiskirchen

„Sehr großartiger Look und Charakterentwicklung. Amy Adams ist eine wunderbar starke Lois, Henry Cavill ein sehr guter Clark. Das Ende ist ‚priceless‘“

Konstanze Faust (29) aus Marburg

„Pompös und starke Effekte. Toller Superman.“

Agnes Decker aus Marburg

„Actionreich und effektvoll. Aber die Filme mit Christopher Reeves waren schöner.“

Detlef Müller (69) aus Marburg

„Zwar schwache 3D-Effekte, ansonsten aber einer der besten Superhelden-Filme.“

Sebastian Rapp aus Marburg

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