Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Superhelden lassen es krachen

Kino: „The First Avenger: Civil War“ Superhelden lassen es krachen

„The First Avenger: Civil War“ hat Mittwochabend erfolgreich gegen das Champions-League-Halbfinale bestanden: Mehr als 200 Fans sahen den
 Superhelden-Film in der OP-Vorpremiere.

Voriger Artikel
„Nacht der Chöre“ in der Elisabethkirche
Nächster Artikel
Seit 50 Jahren dem Glanz verschrieben

Marburg. Der neue Streich aus Marvels Superhelden-Welt ist mit Scarlett Johansson, Chris Evans, Robert Downey Jr., Jeremy Renner und anderen US-Stars hochkarätig besetzt. Mit Daniel Brühl ist auch ein deutscher Darsteller dabei.

So viele Superhelden in einer Szene, das hat wohl selbst das US-Kino noch nicht ge­sehen: In „The First Avenger: 
Civil War“ treffen in einer am Leipziger Flughafen gedrehten Mega-Schlacht einige der größten Marvel-Comic-Figuren aufeinander – Black Widow, Iron Man und Captain America etwa, Ant-Man oder Hawkeye.

Dies ist das dritte Abenteuer rund um Captain America, der 2011 erstmals in einem ihm gewidmeten Film über die Leinwand jagen durfte. America, erneut gespielt von Chris Evans, führt mit den Avengers die vielleicht legendärste Supergruppe 
der Comic-Historie an.

Dass sich diese im Film heillos zerstreitet, sorgt für einigen Trubel im Marvel-Universum. Die Regie kommt von Anthony und Joe Russo, 2014 bereits verantwortlich für den Vorgänger „The Return of the First Avenger“.

Bei einem Einsatz der Avengers im afrikanischen Lagos geht einiges schief. Elf Zivilisten sterben; und die Avengers, deren Aufgabe ja darin besteht, die Menschheit zu schützen, müssen sich vor ihrem Außenminister 
versammeln. Dort erfahren sie, dass ein Großteil der UN-Staaten die Avengers unter UN-Kontrolle stellen will.

Einige der Avengers, darunter auch Tony Stark alias Iron Man (Downey Jr.), stimmen zu; ein anderer Teil der Avengers unter der Ägide von Captain America sieht nicht ein, warum die Superhelden-Truppe sich derart in ihren Rechten 
beschneiden lassen soll. Aus 
alten Freunden werden Feinde, und alles sieht danach aus, dass sie sich im Kampf einigen müssen. Dabei drohen sie zu übersehen, dass sie mit Baron 
Zemo (Brühl) einen Gegner haben, den man nur gemeinsam besiegt.

Nicht nur von deutschen Fans wurde Daniel Brühls Auftritt als Bösewicht Helmut Zemo mit Spannung erwartet. Brühl zwar hat schon in einigen internationalen Produktionen mitgemacht, darunter Filme wie „Das 
Bourne Ultimatum“, sein Auftritt in „The First Avenger: Civil War“ dürfte die internationale Strahlkraft des 37-Jährigen noch verstärken. Brühl macht seine Sache gut. Nach diesem Film jedenfalls dürfte Brühl auch pickligen, 15-jährigen Comic-Fans aus den USA oder England etwas sagen.

Seit paar Jahren gehört es zum guten Ton amerikanischer Comic-Adaptionen, dass sich deren Helden zuweilen selbst in Frage stellen wie etwa im jüngst gestarteten „Batman v Superman“. Auch der neue „First Avenger“ greift das Thema auf; im Unterschied aber zum Kino-Duell 
von Super- und Batman kommt in „Civil War“ auch der Humor zu seinem Recht.

Hübsch ist auch der überraschende Auftritt eines weiteren Helden: In seiner Verzweiflung begibt sich Tony Stark nach New York, um den jungen Peter Parker alias Spider-Man zu rekrutieren. Dieser ist noch grün hinter den Ohren, kämpft aber kurz darauf an Starks Seite am Leipziger Flughafen gegen Captain America und Co.

Eine wunderbare Neuinterpretation von Spider-Man, die Lust macht auf das 2017 geplante große Wiedererscheinen des Spinnenmannes im Kino: In „Spider-Man: Homecoming“ soll der junge Tom Holland wieder ins blaurote Kostüm schlüpfen.

Und wenn Holland so weitermacht wie hier, im sehr unterhaltenden „The First Avenger: Civil War“, dann dürfte auch das ein ziemlich großer Spaß werden.

von Matthias von Viereck

 

The First Avenger: Civil War erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,44 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Ein extrem guter Action-Film.“
Brita Bernsdorff (48) aus Cölbe

„Top-Film. Guter Mix zwischen Action & Story.“
Julian la Pierre (16) aus Oberrosphe

„Perfekte Mischung aus Action und Witz.“
Cedrik Schmidt aus Cölbe

„Statt auf mächtige Bösewichte wurde hier der Fokus auf Auseinandersetzungen unter 
,Freunden‘ gelegt. Das war definitiv eine willkommene Abwechslung.“„Ich habe nur Thor und Hulk vermisst“
Heike Bonnard (47) aus Stadtallendorf

„Super Unterhaltung. Marvel wie es leibt und lebt.“
Lukas Kolbe (26) aus Lahntal

„Bester Marvel-Film. Weiter so.“
Peter Seitz (40) aus Marburg

„Die Besetzung war wie immer überragend. Und obwohl der Film sich stark vom Comic entfernt, war er trotzdem was für Fans und welche, die es werden wollen.“
Julia Hoiss aus Marburg

„Der Film hat alle Erwartungen erfüllt – 
Spider-Man war klasse.“
Kilian O‘Brien (21) aus Marburg

„Guter Film mit großen Emotionen und starken Bildern.“
Max Morbitzer (29) aus Cölbe

„Zwist ist Mist, aber unterhaltsam.“
Franz Mozer (33) aus Gießen

„Cool. Es schreit nach einem zweiten Teil.“
Sandra Haucken aus Marburg

„Toll, toll, toll, toll.“
Eva Löffler (29) aus Cölbe

„Lustige Charaktere, Spider-Man besser als erwartet, sehr gute Kampfszenen.“
Joshua Becker (21) aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Hanna Debus aus Dautphetal, Sandra Haucken aus Marburg, Erik Bettenhausen aus Wohratal, 
Lisa Neubert aus Kirchhain und Christian 
 Schäfer aus Marburg. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Deadpool (3,65)
2. Carol (3,62)
3. Star Wars – Erwachen der Macht (3,58)
4. The Danish Girl (3,57)
5. Everest 3D (3,5)
6. The Revenant – Der Rückkehrer (3,48)
7. The First Avenger – Civil War (3,44)

 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr