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Super-Feen gegen verwegene Piraten

Neu im Kino: TinkerBell und die Piratenfee Super-Feen gegen verwegene Piraten

Eine rebellische Fee hat den Feenstaub gestohlen und sich dann auch noch mit den Piraten verbündet. Das können Tinkerbell und ihre Freundinnen nicht zulassen.

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Tinkerbell und Zarina in einer undatierten Szene des Films „TinkerBell und die Piratenfee“. Foto: Disney Enterprises

Quelle: Disney Enterprises

Marburg. Auch Feen können die Seiten wechseln - zumindest wenn sie einen eigenen Kopf haben und sich noch dazu ungerecht behandelt fühlen. Da kommen Piraten doch gerade recht, mit denen sie sich verbünden und den einstigen Kameradinnen mächtig eins auswischen kann. In dem zweiten Kinoabenteuer des „Peter Pan“-Spin-offs aus dem Hause Walt Disney und in Regie von Peggy Holmes, ist „TinkerBell und die Piratenfee“ vor allem ein rasantes, zuckersüßes 3-D-Abenteuer für kleine Mädchen.

Zarina ist die aufrührerische Fee, ihres Zeichens Feenstaubhüterin. Eines Tages probiert sie mit dem langbewährten Rezept herum. Immer nur goldener Staub ist doch langweilig, denkt sich die rebellische Zarina. Bunt, das wäre es doch mal. Leider geht das Experiment komplett schief und ihr bleibt nur ein Ausweg: Sie muss den Staub stehlen und zu den Piraten bringen, um sich mit ihnen zu verbünden. Das können Tinkerbell und ihre Freundinnen selbstverständlich nicht zulassen. So begeben sie sich auf die Jagd nach dem gestohlenen Schatz und dem Geheimnis ihres Zaubers.

Erstmals bekommt Tinkerbell, die Traditionalisten vor allem als kecke Beschützerfee von Peter Pan bekannt ist, gleich eine ganze Mannschaft aus Superfeen an die Seite gestellt. Sie alle sind mit ganz besonderen Eigenschaften ausgestattet. Die eine beherrscht die Pflanzen, eine andere den Wind. Dumm nur, dass es Zarina auch noch gelingt, die Fähigkeiten ihrer einstigen Kameradinnen zu vertauschen. So müssen sich Tinkerbell und ihre Freundinnen nicht nur mit teils tumben Piraten herumschlagen, sondern auch noch mit ungeahnten Möglichkeiten, die sie bislang an sich nicht kannten.

Das alles ist für das junge und rosaliebende Publikum spannend und sehr witzig, auch wenn die Piraten arg harmlos geraten sind. Aber auch das dürfte den Geschmack der Zielgruppe treffen. Schließlich mögen kleine Mädchen durchaus die gut aussehenden, perfekten Schwiegersohntypen. Bis sie für einen durchgeknallten Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“ schwärmen, bleibt ihnen ja noch ein wenig Zeit.

Der Film läuft im Cineplex.

von Britta Schmeis

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