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Sumpfstapfer, Zootiere und Wutköpfe

OP-Kinderbuchtipps Sumpfstapfer, Zootiere und Wutköpfe

Heute stellen wir Ihnen diese Kinder- und Jugendbücher vor: „Der Sumpfstapfer“ (Margret Wild/Judith Rossell), „Auflauf im Zoo“ (James Krüss/Annette Swoboda) und „Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen“ (Toom Tellegen/Marc Boutavant).

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„Der Sumpfstapfer“, „Auflauf im Zoo“ und „Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen“.

Quelle: Brunnen-Verlag, Boje-Verlag, Hanser-Verlag

Die Geschichte vom Sumpfstapfer
Ein Sumpfstampfer ist ein felliges grünes Wesen, das in einem Sumpf wohnt – wo auch sonst. Er lebt da ganz alleine, und seine Tage sind immer gleich: kreuz und quer durch den Sumpf stapfen. Aber so richtig glücklich macht ihn das nicht.

Irgendwie wünscht er sich, dass alles anders wäre – aber wie denn bloß? Bis er zum ersten Mal im Leben etwas Neues ausprobiert und eine Blume pflückt. Jeden Tag wagt der Sumpfstapfer nun etwas Neues – und schließlich verlässt er sogar seinen angestammten Sumpf. Und muss fortan nie mehr allein sein, denn siehe da, es gibt noch mehr von seiner Sorte. Eine drollig gezeichnete und ganz einfache Geschichte, die Mut macht. Für Kinder ab vier Jahre.

  • Margret Wild/Judith Rossell: „Der Sumpfstapfer“, Brunnen-Verlag, 32 Seiten, 12,99 Euro.
 

Ein neues Tier für den Zoo
Ein Riesenpaket ist im Zoo angekommen. Was mag darin sein? Ein neues Tier! Natürlich sind die anderen Tiere neugierig, wer da zu ihnen gestoßen ist, und raten wild drauf los. Zunächst bleibt es in der Kiste. Und es verrät nur, was es nicht ist.

Für einen Wüstenfloh ist es zu groß, für einen Steppenfuchs zu klein. Für einen Bär ist es zu dünn, für einen Spatz zu schwer. Seite um Seite des bunten Bilderbuchs scharen sich die Tiere immer ratloser um die Kiste, bis das Geheimnis gelüftet wird: Es ist der Hamster Heribert, der von den Zootieren begeistert empfangen wird. Die Geschichte wird von Altmeister James Krüss in eingängigen Reimen erzählt, die Bilder bieten Kindern ab drei Jahren ganz viel zum Gucken.

  • James Krüss/Annette Swoboda: „Auflauf im Zoo“, Boje-Verlag, 30 Seiten, 12,99 Euro.
 

Die Wut hat viele Facetten
Es gibt viele Gründe, wütend zu sein: Weil jemand einfach nicht tut, was man will. Weil einem etwas nicht gelingen will. Weil man sich unbedingt durchsetzen will. Oder weil man eben einfach nur unbedingt wütend sein möchte.

Davon erzählt „Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen“ in kurzen Geschichten, in denen Eichhörnchen und Nashörner, Elefanten und Igel vorkommen, die sich mit ihrer Wut auseinandersetzen müssen.

Dass Wut ganz in Ordnung ist, es aber manchmal helfen kann, über sich selbst zu lachen, das ist die Botschaft dieses Kinderbuchs, das sich an Kinder ab etwa sechs Jahre wendet – an kleine Wutköpfe ganz besonders.

  • Toom Tellegen/Marc Boutavant: „Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen“, Hanser-Verlag, 80 Seiten, 14,90 Euro.

von Heike Döhn

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