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Stumme Anklage von Fatih Akin

The Cut Stumme Anklage von Fatih Akin

Allein die Ankündigung seines Dramas über den Völkermord von 1915 an den Armeniern brachte ihm Todesdrohungen ein, jetzt startet Fatih Akins „The Cut“ in den deutschen Kinos.

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Nach dem Massaker rettet Mehmet (rechts) Nazaret.Foto: Gordon Muehle

Quelle: Pandora Film

Marburg. Darin spielt Tahar Rahim einen Schmied, der dem Tod nur durch ein Missgeschick des Schergen entgeht, der statt der Kehle nur die Stimmbänder durchschneidet. Der von nun an stumme Zeuge des Massakers macht sich auf die Suche nach seinen Töchtern, der Weg führt von Aleppo über Havanna schließlich nach North Dakota.

Einmal mehr ist auch bei Fatih Akin der Weg das Ziel. So ufert die Erzählung zeitlich und geografisch weit über den Rahmen des Genozids von 1915 aus. Aber gerade so kommt etwas von jener besonderen, ungezähmten Emotionalität auf, die Akins stärkste Filme wie „Gegen die Wand“ und „Auf der anderen Seite“ so prägte. Ein bildgewaltiges und mutiges Epos des deutsch-türkischen Ausnahmeregisseurs. (epd)

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