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Studierende zeigen antike Tragödie

Theaterlabor des Landestheaters Studierende zeigen antike Tragödie

Mörderisch geht es zu in den antiken griechischen Tragödien. Blutrache und der Weg hin zu einer staatlichen Rechtsprechung sind die zentrale Motive in der dreiteiligen „Orestie des Aischylos“, einer der bedeutendsten griechischen Tragödien: Das Theaterlabor des Hessischen Landestheaters feiert am Sonntag, 4.

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Unterhaltungsmusik auf hohem Niveau

Der große Chor spielt in der „Orestie“ nach einer Fassung Peter Steins eine zentrale Rolle.Foto: Christian Buseck

Quelle: Christian Buseck

Marburg. Mai, um 19.30 Uhr in der Galeria Classica Premiere mit dem Stück in der Prosafassung von Peter Stein Premiere. Es wird viel gestorben in dem Stück: Bevor König Agamemnon in den trojanischen Krieg zog, opferte er seine Tochter Iphigenie. Nun, zehn Jahre später, kehrt er aus dem Krieg zurück in eine Welt, in der es brodelt, weil so viele Urnen mit der Asche toter Griechen die Heimat erreichten. Und Agamemnons Frau Klytaimestra sinnt auf Rache: Sie tötet Agamemnon, ihr Geliebter besteigt den Thron. Doch in dieser Welt gilt das Gesetz der Blutrache: Klytaimestra wird von ihm Sohn Orestes ermordet. Der flieht nach Athen, verfolgt von den Rachegöttinnen, den Erinnyen. Dort stellt er sich einem Gericht.

Peter Stein legt in seiner Fassung den Fokus auf den Chor, macht demnach das Volk zur eigentlichen Hauptperson des Stückes. 22 Studierende des Theaterlabors zwischen 20 und 27 Jahren haben den Klassiker unter der Leitung der Schauspieler Ogün Derendeli und Franziska Knetsch einstudiert.

Weitere Aufführungen sind am 10., 11. und 18. Mai, jeweils 19.30 Uhr, Galeria Classica

von Uwe Badouin

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