Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Studi-Bigband bringt Saal zum Kochen

Semesterabschlusskonzert in der Waggonhalle Studi-Bigband bringt Saal zum Kochen

Die Studierenden-Bigband Marburg tat bei ihrem 
Semesterabschlusskonzert alles dafür, den Gästen im ohnehin heißen Saal noch weiter einzuheizen – mit einer Mischung aus schnellen Rhythmen und cool swingendem Jazz.

Voriger Artikel
Plädoyer für Entschleunigung und innere Einkehr
Nächster Artikel
Mord auf offener Bühne

Die Bläsersektion der Studierenden-Bigband Marburg, ganz links die Sängerinnen Julia Wagner und Domenika Buyuklieva sowie Sänger Philipp Meine.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Glühende Stimmung herrschte in der Waggonhalle. Nicht nur, dass es ohnehin hochsommerlich warm war oder dass sich die bislang diesjährige Rekordzahl von 360 Besuchern im Saal drängte.

Die Besucher hatten mächtig Spaß an dem knapp zweistündigen 
Programm, das die 23 jungen Musikerinnen und Musiker, von denen einige nach jahrelanger Zugehörigkeit zum letzten Mal mitspielten, unter dem Titel „Mixtape“ präsentierten.

Trotz der Hitze tanzten viele 
eifrig zur attraktiven Mischung aus traditionellem Jazz und Swing mit Funk, Latin Jazz 
sowie Rock- und Popstücken, aus ruhigen, melodischen und schnellen, rhythmusbetonten Kompositionen. Nachdem das Ende der langen Eingangswarteschlange endlich in der Halle verschwunden war, legte die Band gleich richtig los mit dem Jazzrocktitel „Brass Machine“ von Mark Taylor und dem Chick Corea-Stück „500 Miles High“.

Voller Einsatz der Gesangssolisten

Sängerin Julia Wagner performte mit der „Mr. Zoot Suit“ von Mark Cally den ersten, schön swingenden Song des Abends, während Domenika Buyuklieva „Blue Moon“ farblich passend im blauen Rock vortrug. Gemeinsam singend beschlossen sie den ersten Konzertteil mit „Crazy in Love“ von Beyoncé und wurden von den Zuhörern lautstark bejubelt.

Das zum Luftschnappen aus der heißen Halle geeilte Publikum wurde nach der Pause mit „Got to Get You into My Life“ von den Beatles begrüßt. Mit „Wonderwall“ von Oasis führte sich der dritte Vokalartist, Philipp Meine, überzeugend ein und wurde entsprechend gefeiert. Zwischendurch gab es noch einen Jazz-Standard mit Duke 
Ellingtons „Caravan“, bevor die Stimmung zum absoluten 
Höhepunkt gelangte.

Buyuklieva, Meine und Wagner sangen gemeinsam mit 
vollem Stimm- und Körpereinsatz mit dem Publikum den Blues Brothers-Hit „Everybody needs Somebody“. Das schrie natürlich geradezu nach einer 
Zugabe, die mit „Uptown Funk“ auch prompt und ebenso mitreißend geliefert wurde.

Nach diesem Fest der guten, handgemachten Musik konnten sich alle erschöpft, aber mit dem beruhigenden Wissen in die Semesterferien begeben: Auch von der jetzigen Studentengeneration werden immer noch nicht synthetisch erzeugte Klänge geschätzt und zudem in hervorragender Qualität selbst produziert.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr