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Steinhöfel-Brüder legen Werke vor

OP-Kinderbuchtipps Steinhöfel-Brüder legen Werke vor

Andreas Steinhöfel veröffentlicht einen nachenkliches Buch. Sein Bruder Dirk hat eine Abenteuergeschichte illustriert

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Ein Roman wie ein Fiebertraum

Andreas Steinhöfels Buch  „Anders“ (links) und die Co-Produktion von Andreas Pflitsch und Dirk Steinhöfel.

Quelle: Königskinder-Verlag, Arena-Verlag

Aufregend gut: Andreas Steinhöfel
Genau 263 Tage liegt Felix nach einem Unfall im Koma. Als der Elfjährige erwacht, kann er sich an nichts mehr aus der Zeit vor dem Unfall erinnern. Mutter und Vater muss er neu kennenlernen, sein Zimmer neu entdecken und in der Schule weiß er nicht, wer Freund und wer Widersacher ist. Und weil alles so anders als vorher ist, will Felix auch nicht mehr Felix heißen – sondern Anders.

Der in Biedenkopf lebende Andreas Steinhöfel, Autor der preisgekrönten und verfilmten „Rico und Oscar“-Trilogie, stellt uns „Anders“ vor – einen Jungen, der sein Leben komplett auf den Prüfstand stellt und seine Grenzen neu austestet. Auch in „Anders“ ist Steinhöfels spezieller, warmherziger Humor zu spüren – doch der Ton der Erzählung ist ernster, distanzierter und lässt Platz für Fantasie und eigene Deutungen.

Anders, der Farb-Auren um seine Mitmenschen sieht, scheint nicht mehr ganz von dieser Welt zu sein. Oder ist er den anderen mit seinen Wahrnehmungen einfach ein Stück voraus? „Anders“ ist ein poetisch-nachdenklicher Roman, aber zugleich auch ein spannender Krimi. Denn zwei von Anders‘ Schulkameraden setzen alles daran, dass der Junge sich nie mehr an die Ereignisse vor dem Unfall erinnert. Eine aufregende Lektüre!

Wer nicht lesen will, lässt sich die spannende Geschichte einfach vorlesen: Vom Autor selbst in einer ungekürzten Lesung, die einen großen Sog entwickelt.

  • Andreas Steinhöfel: „Anders“, Königskinder-Verlag, 240 Seiten, 16,90 Euro; Hörbuch: Hörbuch Hamburg, 331 Minuten, 19,99 Euro (ab 12 Jahren).
 

Geheimnisvoll: Dirk Steinhöfel
Dirk Steinhöfel ist der Bruder von Andreas Steinhöfel. Auch er macht Bücher, tolle Bücher. Dirk Steinhöfel ist ein begnadeter und zunehmend gefragter Illustrator. Gemeinsam mit dem renommierten Höhlenforscher Professor Andreas Pfitsch ist der Biedenkopfer – sinnbildlich – in die Tiefe gestiegen:

„Irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht“ ist die „Erzählung über das Geheimnis der Höhlen“ betitelt. Pflitsch erzählt von den beiden Kindern Jonas und Sophie, die ihren Urgroßvater Elias in den USA besuchen. Der alte Kauz ist Höhlenforscher und weiß alles über Höhlen: wie sie entstehen, warum Tropfsteine wachsen und welche Schätze die unterirdischen Welten bergen. Doch es gibt ein Phänomen, das Elias sein Leben lang nicht ergründen konnte: ein geheimnisvolles Licht, tief in einer Eishöhle. Jonas und Sophie wollen das Rätsel gemeinsam mit ihrem Urgroßvater lösen.

Das Buch ist eine Mischung aus Abenteuergeschichte und Wissensvermittlung. Illustrator Dirk Steinhöfel begleitet den Text und eingebettete Fotos mit magisch-realistischen Illustrationen, die zu seinem Markenzeichen geworden sind.

  • Andreas Pflitsch / Dirk Steinhöfel: „Irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht“, Arena-Verlag, 48 Seiten, 19,99 Euro (ab 9 Jahren).

von unserer Agentur

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