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Statham kämpft in Action-Remake

Kinostart: „Wild Card“ Statham kämpft in Action-Remake

Las Vegas passt ihm nicht, sein Job als Gelegenheitsbodyguard genauso wenig. Doch der Ex-Söldner Nick Wild schafft in „Wild Card“ den Absprung nicht – und muss sich daher mit den Ganoven im Zockerparadies rumschlagen.

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Er kriegt sie alle: Nick Wild (Jason Statham, links) trifft auf Danny DeMarco (Milo Ventimiglia).

Quelle: Universum

Der Film basiert auf dem Roman „Heat“ von Oscar-Preisträger William Goldman, dessen Veröffentlichung nun schon rund 30 Jahre zurückliegt. Unter dem Titel „Heat – Nick, der Killer“ wurde das Buch mit Burt Reynolds in der Hauptrolle schon einmal verfilmt.

Nun spielt Actionheld Jason Statham, bekannt aus der „Transporter“-Trilogie, den Ex-Söldner und Gelegenheitsbodyguard Nick Wild. Der fristet sein Dasein trotz – oder wegen – einer latenten Spielsucht im Zockerparadies Las Vegas. Weil Wild seiner Ex-Geliebten Holly bei ihrer Rache an Danny DeMarco hilft, bekommt der Beschützer es mit dessen Lakaien zu tun.

Die Zusammentreffen gipfeln in drei Kampfszenen, die sich über den Film verteilen. Statt Pistolen bevorzugt er als Waffen unter anderem Kreditkarten und Silberlöffel – das aber effektiv. Regisseur Simon West inszeniert die Schlägereien mal im bläulichen Licht einer Hotel-Suite, mal in der fahlen Beleuchtung eines Casinos und mal im staubigen Hinterhof eines Imbisses.

Zwischen den Kampfszenen passiert in „Wild Card“ aber nicht wirklich viel. Der Zuschauer kann einem Frustrierten zuschauen und -hören, wie er sich immer tiefer in eine Midlife-Crisis manövriert. Und wie er am Ende mit den Jetons seine wohl einzige Möglichkeit, dem vermeintlichen Schicksal zu entkommen, aufs Spiel setzt.

  • Der Film startet im Cineplex.

von Marco Krefting

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