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Stadttheater Gießen feiert Spielzeiteröffnung nach Maß

Kulturfest auf den Berliner Platz Stadttheater Gießen feiert Spielzeiteröffnung nach Maß

Die Sonne lachte zwar nicht grade. Trotzdem meinte es Petrus letztlich gut, und es blieb trocken: Hunderte Besucher kamen am Sonntag zum Kulturfest am Berliner Platz, mit dem die neue Theatersaison eingeleitet wurde. Zahlreiche heimische Initiativen und Vereine beteiligten sich an dem Fest, das so zu einer großen Party wurde.

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Ganz entspannt im Hier und Jetzt: Die Tanzcompagnie des Stadttheaters nimmt auf dem Riesensofa Platz.

Quelle: Stephan Scholz

Gießen. Eine witterungsbedingte Ausnahme: Das Eröffnungskonzert mit Philharmonischem Orchester, Chor und Solisten des Stadttheaters fand im Großen Haus statt. Gerade Instrumente vertrügen die kühlen Temperaturen nicht und verstimmten sich bei den herrschenden Außentemperaturen leicht, erklärte Intendantin Cathérine Miville in ihrem kurzen Grußwort.

„Es ist uns eine besondere Freude, das Kulturfest gemeinsam mit der heimischen freien Szene zu gestalten“, betonte Miville.

Sie berichtete, dass sehr viele Institutionen der Einladung gefolgt seien: „Sie werden wahrscheinlich überrascht sein, wie vielfältig die kulturelle Szene der Stadt ist“, so die Intendantin, die erläuterte, dass die Darbietungen des Tages eigens für das Kulturfest geprobt wurden.

Beim Eröffnungskonzert zu hören war unter anderem die Schauerromanze aus dem ersten Akt der Oper „Die weiße Dame“, die am 6. Februar 2016 Premiere hat.

Literarische und musikalische Angebote

Der Beifall war kräftig, auch als die Tanzcompagnie auf der Bühne am Rathaus zur öffentlichen Probe geladen hatte. Unter den wachsamen Augen der neuen Assistentin Bärbel Stenzenberger zeigten Tänzerinnen und Tänzer Übungen, Bewegungen und Figuren, die die Lust auf die neue Spielzeit noch gesteigert haben.

Im „kurzweilamt“, dem Foyer der taT-studiobühne, standen eine ganze Reihe Darbietungen an, darunter der Auftritt der heimischen Band „Juwels“. Daneben gab es zahlreiche literarische und musikalische Angebote wie etwa „Die Grille und die Ameise“ mit Rainer Hustedt.

Daneben gaben Organisationen wie das Keller- und das TINKO-Theater, die Stadtbibliothek oder der Oberhessische Künstlerbund Einblicke in ihr Schaffen. Kurzum, ein vielseitiges und rundum gelungenes Kulturfest auf dem Berliner Platz, das den Besuchern augenscheinlich viel Spaß gemacht hat.

von Stephan Scholz

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