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Spannung mit Affe Oskar im Regenwald

Filmstarts in Marburg Spannung mit Affe Oskar im Regenwald

Über150 Zuschauer sahen in der OP-Sektmatinée die Doku „Schimpansen“ bereits vor dem offiziellen Kinostart und nutzten die Gelegenheit der Expertin Nadine Eckhardt Fragen zu stellen.

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Die Schimpansen Oskar und Freddy im afrikanischen Dschungel.Foto: Disney

Quelle: Disney

Marburg. Der Taï Nationalpark im Westen der Elfenbeinküste. Hier lebt Oskar, der kleine Schimpansenjunge und Protagonist dieser von Disneynature produzierten Dokumentation. Unter der Obhut seiner fürsorglichen Mutter lernt Oskar, mit Werkzeugen umzugehen, sein Umfeld zu erforschen, nach Nahrung zu suchen.

Eines Tages dringt eine feindliche Schimpansengruppe in das Territorium von Oskars Clan ein. Es kommt zu gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen, an deren Ende Oskars Mutter verschwunden ist. Plötzlich ist das Schimpansen-Baby auf sich allein gestellt. Von anderen Müttern wird Oskar abgewiesen. Dann aber taucht ein Retter auf. Eingefangen wurde die Doku von den Filmemachern Alastair Fothergill und Mark Linfield („Unsere Erde“).

Die Diplom-Biologin Nadine Eckhardt verbrachte selbst sechs Jahre im Regenwald der Elfenbeinküste. Sie berichtete von ihrer Arbeit und beantwortete Fragen, wie „Warum mussten sich die beiden Affen-Clans überhaupt streiten, der Urwald ist doch ziemlich groß?“. Das Revier von Schimpansen könne sich zwar über 25 Quadratkilometer erstrecken, so Eckhardt. Aber durch Engpässe in der Versorgung mit Futterbäumen, müssten manche Familien wandern. Da die männlichen Schimpansen aber eigentlich ihr ganzes Leben im Revier ihrer Geburt blieben, würden benachbarte Clans nicht einfach weiterrücken, sondern es käme dann zu heftigen Auseinandersetzungen.

Außerdem starten neu:

„Smashed“: Kate (Mary Elizabeth Winstead) ist jung, hübsch und trinkt gerne. Irgendwann erkennt sie, dass die nächtlichen Alkoholexzesse das einzige sind, was sie mit ihrem Mann Charlie (Aaron Paul) verbindet. Sie geht zu den Anonymen Alkoholikern - ein Schritt, der dieser auch etwas unbeholfenen Frau schwer fällt. Drehbuchautor und Regisseur James Ponsoldt zeichnet in „Smashed“ erst das trostlose Leben eines Alkoholikerpaares nach und zeigt dann eine junge Frau, die erkennen muss, dass ein Entzug nicht immer glücklicher macht. Beim Sundance Film Festival gewann das Drama den Ehrenpreis der Jury.

Der Film läuft im Capitol

„I, Anna“: In einem trostlosen Londoner Hochhaus läuft Anna dem traurigen Kommissar Bernie über den Weg - einem von Gabriel Byrne („In Treatment - Der Therapeut“) sehr intensiv gespielten müden und desillusionierten Ermittler. Er merkt bald, dass Anna irgendetwas mit dem Mann zu tun hat, dessen gewaltsamen Tod er aufklären soll. Die Story basiert auf dem gleichnamigen Roman der New Yorker Autorin und pensionierten Psychotherapeutin Elsa Lewin. Unter dem Titel „Solo für Klarinette“ verfilmte auch Nico Hofmann den Stoff schon einmal mit Corinna Harfouch und Götz George in den Hauptrollen.

Der Film läuft im Filmkunsttheater Kammer.(dpa)

Zuschauermeinungen zu "Schimpansen":

„Tolle Tieraufnahmen. Die Erläuterungen zur Entstehung waren interessant.“

Thomas Wendling (59) aus Dautphetal

„Eine spannend erzählte ‚Halbdokumentation‘. Für Familien prima geeignet.“

Christiane Weppler (41) aus Marburg

„Ich fand den Film traurig, aber auch spannend und fröhlich.“

Arved Seebergen (9) aus Marburg

„Spannende Affengeschichte und wundervolle Bilder.“

Elisabeth Amling (29) aus Weimar

„Sehr sehenswert, insbesondere in pädagogischer Hinsicht. Ich hoffe, die Schulen nutzen das Angebot reichlich.“

Reinhard Mueller-Brodmann (55) aus Biedenkopf

„Mich hat der Film sehr berührt. Sehr informativ, spannend und tolle Aufnahmen.“

Sylvia Paproth (35) aus Marburg

„Die Aufnahmen waren hervorragend. Die Kommentare waren sehr treffend und sehr hilfreich für die Handlung. Insgesamt ein sehr lohnender Film.“

Norbert Prior aus Marburg

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