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Spannender Thriller aus der Vor-Mørck-Ära

Jussi Adler-Olsen Spannender Thriller aus der Vor-Mørck-Ära

Seit dem Tod von Stieg Larsson ist der Däne Jussi Adler-Olsen (Foto: Arno Burgi) der Liebling der deutschen Krimi-Leser mit einem Faible für Skandinavien.

Marburg. Alle vier Bände rund um das Dezernat Q und seinen Kommissar Carl Mørck hat er in den deutschen Bestsellerlisten platziert. Damit seinen deutschen Fans das Warten auf den in Dänemark bereits erschienenen fünften Fall nach „Erbarmen“, „Schändung“, „Erlösung“ und „Verachtung“ nicht zu lange wird, hat der Verlag dtv nun einen „alten“ Thriller des Bestseller-Autors in Deutschland auf den Markt gebracht: „Das Washington-Dekret“ aus dem Jahr 2006, also der Zeit vor Carl Mørck, als man den 62-Jährigen hierzulande kaum kannte. Die Rechnung ist aufgegangen, die Adler-Olsen-Fans haben zugegriffen, der Polit-Thriller steht seit Wochen in den deutschen Bestsellerlisten. Es ist eine erschreckende und ungemein spannende Fallstudie: Wie wird aus der ältesten Demokratie der Welt eine Diktatur?

Die hochschwangere Frau des frischgewählten US-Präsidenten Bruce Jansen wird ermordet. Die Folgen für die USA sind dramatisch: Jansen versetzt das Land Schritt für Schritt in den Ausnahmezustand. Einzig Doggie Rogers könnte daran etwas ändern: Lange Zeit hat sie Jansen angehimmelt, war eine seiner engsten Mitarbeiterinnen. Jetzt steht sie unter Schock: Ihr Vater ein reicher Hotelier, wird des Mordes an der Präsidentengattin verdächtigt. Sie selbst versucht gemeinsam mit Freunden das Komplott aufzudecken und wird zur meistgesuchten Frau der USA.

Jussi Adler-Olsen: „Das Washington-Dekret“, dtv premium, 656 Seiten, 19,90 Euro

von Uwe Badouin

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