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Sommerakademie hat internationalen Ruf

Eröffnungsfeier Sommerakademie hat internationalen Ruf

Am Sonntag wurde die „Marburger Sommerakademie“ eröffnet, in der in diesem Jahr knapp 300 Teilnehmer und Dozenten zusammenkommen.

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Gelöste Stimmung herrschte am Sonntag während der Eröffnung der Sommerakademie.

Quelle: Sultan

Marburg. Dichtes Gedränge und Stimmengewirr, das Foyer der Elisabethschule war bis zum Anschlag gefüllt, als Stadträtin Ursula Schulze-Stampe eine Bühne betrat, um ihre Eröffnungsrede zu halten. „Wir freuen uns unglaublich über diese positive Resonanz“, sagte Ursula Schulze-Stampe im Gespräch mit der OP. „Die Marburger Sommerakademie ist mittlerweile auch richtig international geworden. Ich freue mich besonders, dass auch dieses Jahr zahlreiche Gäste aus Spanien, Schweden, Frankreich, den Niederlanden und sogar eine Kursteilnehmerin aus Neuseeland gekommen sind.“

Die seit 1977 bestehende Sommerakademie ist ein Projekt des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg. Um die 273 Teilnehmer und Dozenten zu beherbergen, nutzt die Akademie die Räume der Elisabethschule, der Kaufmännischen Schulen und der Pestalozzischule. „Wir konnten unser Angebot dieses Jahr noch weiter ausbauen und bieten 18 Kurse zu sehr unterschiedlichen Kunststilen.

Eigentlich fehlt uns nur der Bereich Musik in unserem Veranstaltungsspektrum“, erzählte Projektleiterin Britta Sprengel. Klassische Disziplinen wie Bildhauerei, Porträtzeichnen, freie Malerei und experimentelles Drucken stehen ebenso im Mittelpunkt des Programms wie Tanz und Schauspielkunst. Angebote wie „Clown – Komik – Bewegung“, „Butoh“ (modernes Tanztheater) und „Poetry Slam“ verdeutlichen das Bemühen, sowohl traditionelle als auch neuere Kunstformen zu berücksichtigen.

Die Teilnehmer lernen noch bis zum 7. August gemeinsam in ein- bis dreiwöchigen Workshops. „Das ist das, was mir hier so gefällt. Wir sitzen hier bunt gemischt mit kreativen Gleichgesinnten“, schwärmte eine Teilnehmerin aus Marburg und fügte hinzu: „Ich komme dieses Jahr schon zum vierten Mal wieder und treffe sowohl alte Freunde, als auch neue interessante Menschen.“

Die Teilnehmer der Sommerakademie präsentieren ihre Werke in einem umfangreichen Begleitprogramm auch der Öffentlichkeit. Neben einem Tag der offenen Tür gibt es ein großes Akademiefest am kommenden Freitag. Eine Begleitausstellung in der Brüder-Grimm-Stube zeigt Bilder der Künstlerin Ana Laibach, die ihre Werke unter dem Titel „Asyl für Schulz“ präsentiert.Nähere Auskünfte zu den Veranstaltungen und der noch laufenden Restplatzvergabe erteilt das Akademiebüro wochentags bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 06421/22510.

Marie Mualem Sultan

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