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Sommer, Sonne und viel Musik

Walking on Sunshine Sommer, Sonne und viel Musik

Kaum ein Kino-Jahr kommt ohne Musical aus. Mit „Walking on Sunshine“ findet nun ein Film mit viel Musik der 80er Jahre und noch mehr Kitsch den Weg in die Kinos.Die OP präsentierte den Film am Donnerstag eine Woche vor dem Kinostart.

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Elena (Leona Lewis) und Taylor (Hannah Arterton, rechts) wollen in einem italienischen Badeort einfach nur Spaß.Foto: SquareOne/Universum

Marburg. Musical-Filme gibt es wie Sand am Meer. Meist sind es die Kino-Versionen erfolgreicher Bühnenshows wie „Les Misérables“, „Chicago“ oder „Grease“, die auch im Kinosaal begeistern sollen. „Walking On Sunshine“ hat eine solche Vorlage zwar nicht, die Zutaten sind denen von „Mamma Mia!“ aber ganz ähnlich: Sonne, gute Laune und natürlich Liebe und Musik. Hier ist es die Musik der 1980er Jahre, die den Rahmen der Handlung vorgibt - von Cindy Laupers „Girls Just Wanna Have Fun“ bis hin zum Roxette-Schmachtfetzen „It Must Have Been Love“.

Derart einschlägig musikalisch untermalt reist die hübsche Britin Taylor (Hannah Arterton) nach Italien - in den Badeort, in dem sie vor Jahren ihre große Urlaubsliebe Raf (Giulio Berruti) kennenlernte. Sie will dort ihre Schwester Maddie (Annabel Scholey) treffen, die sich mal wieder von einer dramatischen Trennung von ihrem On-Off-Freund Doug (Greg Wise) erholen will. Doch Überraschung: Maddie vergeht nicht etwa vor Liebeskummer - sie plant die Hochzeit mit einem schönen Italiener. Einigermaßen geschockt ist Hannah, als sie feststellen muss, dass es sich dabei um ihren Raf handelt.

Ein klassisches Liebeswirrwarr wie es schon die Grundlage für ungezählte romantische Komödien war, bricht auch hier über die schöne Hauptdarstellerin herein. Und dass Doug auch noch mit harten Bandagen um Maddie kämpft, macht die Geschichte nicht leichter. So entsteht eine klassische Geschichte um zwei ungleiche Schwestern und ein wunderschönes Traumpaar. Raf-Darsteller Berruti war 2011 bereits als Prinz in dem Teenie-Film „Plötzlich Star“ mit Selena Gomez zu sehen.

Kitschiges Gute-Laune-Kino ist „Walking On Sunshine“ sicher, Potenzial für einen Kultfilm hat es aber wohl nicht. Es ist zu wenig ironisch, zu klischeebeladen, um als liebevolle Persiflage auf die lange Geschichte der Musical-Filme durchzugehen und streift oft hart die Grenze zur unfreiwilligen Komik.

Der Film startet kommende Woche in Deutschland.

von Britta Schultejans

Zuschauerstimmen

„Zeitreise in die 80er Jahre. Wer Musicals mag, ist genau richtig.“

Monika Schneider (38) aus Lohra

„Gerade richtig für einen Mädels-Abend.“

Linda Gudermann (48) aus Amöneburg

„Habe das Grinsen nicht aus dem Gesicht gekriegt, außer wenn ich gerührt war.“

Sabine Frank-Wolff aus Marburg

„Zum Dahinschmelzen.“

Janina Wolff (23) aus Marburg

„Romantisch, lustig und sehenswert.“

Christa Eckhardt (73) aus Kirchhain

„Herrliche musikalische Zeitreise durch meine Jugendzeit bei flacher Handlung.“

Guido Schneider (45) aus Lohra

„Schöner Film für Jung und Alt. Lädt zum Mitsingen ein.“Eva Löffler (28) aus Cölbe

„Gute-Laune-Macher.“

Patricia Schormnn aus Dortmund

„Ein Film, um in den Spätsommer zu starten.“Frauke Scheufler aus Wohratal

„Für Ladies der 60er Jahre bestimmt ok:-).“Patrick Schneider (17) aus Lohra

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