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Selfies, Grün und die alte Frauenklinik

3. Marburger Fototage in Vhs Selfies, Grün und die alte Frauenklinik

Ein gutes Foto ist, so behauptete der französische Fotograf Henri Cartier-Bresson, ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.

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Viel zu entdecken gab es bei den Marburger Fototagen auf vier Etagen der Volkshochschule.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Angesichts der Tatsache, dass bei den dritten Marburger Fototagen am Wochenende in der Volkshochschule knapp 200 großformatige Exponate zu sehen waren, mussten die Besucher also ein wenig Zeit einplanen. Auf vier Etagen verteilt, stellten Jan Bosch, Markus Farnung, Andreas Maria Schäfer und Rolf K. Wegst – allesamt Dozenten für Fotografie an der VHS – sowie die fotocommunity Marburg zu verschiedenen Themen aus.

Jan Bosch zeigte Reise- und Landschaftsfotografien und die Teilnehmer des Bildungsurlaubs zum Bildbearbeitungsprogramm „Lightroom“, den er im vergangenen Jahr leitete, sind in Marburg auf den Spuren jüdischen Lebens unterwegs gewesen.

Von Markus Farnung waren Bilder aus der berühmten „blauen Stunde“ zu sehen, ebenso wie Aufnahmen rund um den Abriss der alten Frauenklinik. Andreas Maria Schäfer hat „Selfie-Fotografen“ abgelichtet und Rolf K. Wegst war sowohl im Marburger BauSystem, im Naturpark Kellerwald-Edersee und im atlantischen Regenwald Brasiliens unterwegs.

Die Organisatoren der Fototage haben zudem das Thema „An der Wand“ gemeinsam umgesetzt und die fotocommunity Marburg ist in „Meine fremde Welt“ eingetaucht – 23 Aussteller, die ganz eigene Einblicke in eben ihre Sicht auf die Dinge geben. Vor allem über die Bilder mit Bezug zu Marburg hätten sich viele Gespräche mit den Besuchern ergeben, sagte Rolf K. Wegst.

Gespräche und Austausch sowie ein Einblick in die lebendige Foto-Szene Marburgs – das ist die Idee hinter der Veranstaltung. Neben Workshops hatten die Veranstalter erstmals einen kleinen Fototeile-Flohmarkt organisiert und boten eine „Mappenschau“ für Hobby-Fotografen an, bei der die Profis die Arbeiten beurteilen.

Zur „Nacht der Kunst“ am 24. Juni ist die Ausstellung noch einmal geöffnet. Dann wird auch der Publikumspreis der Fotoschau bekanntgegeben.

von Nadja Schwarzwäller

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