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Sehnsuchtswälder im Amönauer Jägerhof

Ausstellung Sehnsuchtswälder im Amönauer Jägerhof

Von solchen Wäldern träumen Naturschützer: Ursprünglich, naturbelassen, fast undurchdringlich wirken die Wälder in den oft großformatigen Bildern der in Dillenburg lebenden Künstlerin Anne Freischlad.

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2 mal 3 Meter groß ist das „Unterholz“ von Anne Freischlad. Es ist eines von 52 Bildern, die sie in Amönau zeigt.Foto: Uwe Badouin

Amönau. Sie zeigt menschenleere Urwälder, Sehnsuchtswälder, und nur ganz selten findet der Betrachter indirekt Spuren menschlichen Handelns. Betont wird die starke Wirkung dadurch, dass die Künstlerin Ausschnitte zeigt und in ihren Bildern tief hinabsteigt ins Unterholz. Wald, Landschaft, Blumen nennt sie ihre Ausstellung, die noch bis zum 8. Juni in der noch jungen Galerie Gisela Weiß im Amönauer Jägerhof zu sehen ist. 52 Arbeiten sind in den drei Etagen des alten Fachwerkhofes zu sehen, den die Marburger Künstlerin Weiß mit viel Mut und Engagement in eine Galerie verwandelt hat.

Die Künstlerin verwendet insbesondere in ihren Frühlingswäldern leuchtende Acrylfarben, die sie bisweilen mit Ölkreiden ergänzt. Mit gedeckten Farben, kombiniert mit viel Weiß, setzt sie majestätischen Winterwälder in Szene. Sie sei in einer Schreinerei und mit Wäldern aufgewachsen, beschreibt die Malerin ihr Faible für ihr lange Zeit bevorzugtes Motiv.

Die Ausstellung ist bis 8. Juni zu sehen; geöffnet Mittwoch,. Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr, sowie nach Vereinbarung: 06421/42801.

von Uwe Badouin

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