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Schülerband-Open-Air zieht Besucher an

Hafenfest Marburg Schülerband-Open-Air zieht Besucher an

Ob Hip-Hop-Freestyles oder Metalrock: Während des Hafenfestes präsentierten sich Jugendliche wieder einem breiten Publikum – der jüngste Teilnehmer war gerade mal elf Jahre alt.

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Die Band „Black Out“ aus Gladenbach rockte am Samstag beim Schülerband-Open-Air das Festival-Zelt.

Quelle: Beatrix Achinger

Marburg. Vom Probenraum ging es von der Schule auf die Bühne – und zwar auf die große 
Bühne im viel frequentierten Festivalzelt. Das erlebten am Freitag und Samstag über 20 Formationen und Bands beim Schülerband-Open-Air im Zuge des Marburger Hafenfests. Gut tausend Besucher fanden insgesamt den Weg zum Festivalzelt an der Mensabrücke, wobei der Freitag ganz dem Hip-Hop gewidmet war, am Samstag mischten die Bands mit Rock, Metal und Punk die Besucher auf.

Durch das Festival führten Veith Janßens vom „Compass“ als Vertreter der Rock-Musikrichtung und Aljoscha Tischkau, Leiter des St. Martin Hauses, als Vertreter für Hip-Hop. Voraussetzung für die Teilnahme war, dass die Mehrheit der Band aus Schülern, Auszubildenden oder Freiwilligendienst-Leistenden bestand. Am Freitag erlebten die Besucher nach der Eröffnung durch Landrätin Kirsten Fründt nicht nur ein breites Altersspektrum an Hip-Hop-Akteuren, sondern auch an vertretenen Sprachen.

Da waren persische, albanische oder arabische Raps zu hören. Konnte ein Beat nicht abgespielt werden, griffen die Jugendlichen kurzerhand auf Freestyles zurück. Auch spontan machten einige Akteure die Bühne zum „Open Mic“. Als jüngster Rapper trat der elfjährige „Palermo“ auf.

„Gemeinsam auf der Bühne Spaß haben“

Der Nachmittag gestaltete sich als ein Wettbewerb, bei dem sich die 30-köpfige „Freakband“ mit der 15-köpfigen Formation „Nadghe“ am Ende ein A-cappella-Battle bot. Eine schwere Entscheidung für das Publikum, das beide Akteure mit rasendem Applaus belohnte. Schließlich machte „Freakband“ das Rennen vor „Nadghe“, gefolgt von der Formation „Phasenkind“. Außerdem traten auf: H!t, Khales, Xhemal, Blackout, Haze­ Bud, Famus & Persa, Movement Voices, Spm Crew/Capitan, Straight aus Mittelhessen und die Formation um Shirin, Joline, Justine und Nickole.

Den Rock-Samstag gestalteten vor allem Bands aus dem Umkreis. „Wir haben das Gefühl, einige Marburger Bands noch aus den Kellern herausholen zu müssen“, lächelte Markus Klonk vom Jugendhaus „Compass“.

Denn alle hatten zweifelsohne Spaß. „Der Reiz ist, mit anderen Bands in Kontakt zu treten und gemeinsam auf der Bühne Spaß zu haben“, berichtete Tim Geitz, Gitarrist der Rock- und Metalband „Black Out“ aus Gladenbach. Mit seinen Bandkollegen Lars Schade (Gitarre), Laurin Pfeifer (Schlagzeug), Jakob Velte (Gesang) und Julius Velte (Bass) brachte er das Publikum zum Mitrocken vor der Bühne und erntete „Zugabe“-Rufen.

Auch die Bands „Back in Jail“ aus Ebsdorfergrund, die Marburger „Pure Sugar“, „Fuck 0 Euro“ aus Bad Wildungen, „Synkcope“ aus Gießen, „Soundkraft“ aus Cölbe und die Rock-AG der Edertalschule in Frankenberg machten den Festival-Samstag zu ­einem tollen Rock-Konzert, das bis zum späten Abend zahlreiche Besucher anlockte.

von Beatrix Achinger

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