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Schriftsteller, politischer Denker und Philosoph

Büchner-Ausstellung im Staatsarchiv Schriftsteller, politischer Denker und Philosoph

Sein Drama „Woyzeck“ zählt zu den Glanzleistungen der europäischen Tragödie. Seine Erzählung „Lenz“ gilt als „Beginn der modernen europäischen Prosa“ und „Der Hessische Landbote“ als die wichtigste politische Flugschrift zwischen den Bauernkriegen und dem „Kommunistischen Manifest“.

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Auf Schautafeln präsentiert die Ausstellung Leben und Werk Georg Büchners im Kontext seiner Zeit.Privatfoto

Marburg. Am 19. Februar 2012 jährte sich Georg Büchners Todestag zum 175. Mal, der 17. Oktober 2013 ist sein 200. Geburtstag.

Anlässlich dieses Doppeljubiläums veranstaltete das Staatsarchiv Marburg zusammen mit der renommierten Forschungsstelle Georg Büchner an der Philipps-Universität Marburg und der Historischen Kommission für Hessen eine gut besuchte Tagung, die sich auf „Georg Büchner in Gießen und Marburg“ und insbesondere auf seinen „Hessischen Landboten“ konzentrierte, dessen zweite Auflage in Marburg gedruckt wurde. Die Vorträge von Professor Ewald Grothe ausWuppertal sowie der Marburger Professoren Frank Deppe, Rainer Kessler und Burghard Dedner demonstrierten eindrücklich, dass der „Hessische Landbote“ bis heute eine außerordentliche Ausstrahlung hat.

Die Tagung fungierte zugleich als Eröffnungsveranstaltung der Marburger Station der Wanderausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“. Die vom Hessischen Staatsarchiv Darmstadt konzipierte Schau dokumentiert in kompakter Form Büchner als Schriftsteller, politischer Denker, Naturwissenschaftler und Philosoph vertraut. Sie widmet sich den entscheidenden Stationen seines nur 23 Jahre währenden Lebens und wirft einen Blick auf die Geschwister Georg Büchners und ihr Wirken im liberal-demokratischen Spektrum.

Für die Marburger Station wurde sie angereichert mit Originaldokumenten aus dem Staatsarchiv Marburg.

Die Ausstellung ist bis zum 12. Juli im Foyer des Hessischen Staatsarchivs zu sehen. Öffnungszeiten Montag und Freitag 8.30 bis16.30 Uhr, Dienstag bis Mittwoch 8.30 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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