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Schräge Kunsttage in Marburg

Ausstellung Schräge Kunsttage in Marburg

Am Freitag gaben sich die Pressevertreter redlich Mühe, vor dem Landratsamt ein Fotomotiv zu stellen, das dem originellen Motto der diesjährigen Kunsttage „ganz / schön / schräg“ gerecht wird.

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Dr. Karsten McGovern (von links), Cornelia Pietzsch und Dr. Markus Morr.

Quelle: Christine Krauskopf

Marburg. Das Thema sei der Jury erst nach langem Überlegen eingefallen. Gerade als die Mitglieder die Diskussion vertagen wollten, erinnerte sich Dr. Markus Morr, Pressesprecher des Landkreises. Das Motto will mit Bedacht gewählt sein, denn es soll eine Inspiration für die Künstler sein, die sich mit je drei Arbeiten bei der Jury bewerben konnten. Was Malern, Bildhauern und Fotografen zum Thema einfiel, kann ab dem kommenden Samstag (15.08) für acht Tage in einer leeren Halle neben dem Marburger Hauptbahnhof besichtigt werden. 69 Künstler waren bei den sechsten Kunsttagen vor zwei Jahren dabei und zeigten ihre überbordende Kreativität in den verlassenen Hallen der Firma Usbek-Monopol. Thema war damals „Rot“. Ob der Erfolg und auch der Spaß, den Besucher und auch die Künstler hatten, wiederholt oder gar übertroffen werden kann? In diesem Jahr wurde die Rekordmarke auf fast unglaubliche 83 (heimische!) Künstler hochgeschraubt. Sie alle arbeiten im Landkreis Marburg-Biedenkopf kreativ. Zu sehen sein werden 170 Werke. Wie bei den vorigen Kunsttagen wird kein Aufsichtspersonal vor Ort sein. Die Künstler selbst wechseln sich ab und nutzen gleichzeitig die Chance, mit den Besuchern und mit den Kollegen ins zwanglose Gespräch zu kommen.Denn die Kunsttage sind auch eine Kontaktbörse für die Kreativen. Die Begegnungen seien eine „tolle Erfahrung“ für alle gewesen, erklärte Morr und erinnerte daran, dass die ersten Kunsttage im Jahr 2000 den Anstoß für die Gründung der Künstlervereinigung Marburg-Biedenkopf gaben. 23 Künstler hatten sich bei der Premiere beteiligt, bis 2005 fanden die Kunsttage jährlich statt und nun im Turnus von zwei Jahren.

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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