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Schöne Stimmen verzaubern Publikum

Die Nacht der fünf Tenöre Schöne Stimmen verzaubern Publikum

Bei der „Nacht der fünf Tenöre“ erlebten die Fans leichter klassischer Musik in der Stadtallendorfer Stadthalle einen begeisternden Konzertabend.

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In der Nacht der fünf Tenöre begeisterten Orfeo Zanetti (von links), Stoyan Daskalov, Vincenzo Sanso, Cristian Lanza und Luigi Frattola das Publikum in der Stadtallendorfer Stadthalle.Foto: Wieber

Stadtallendorf. Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee gastierten Orfeo Zanetti, Stoyan Daskalov, Vincenzo Sanso, Cristian Lanza und Luigi Frattola am Mittwochabend auch in der guten Stube der Stadt Stadtallendorf. Unter dem Motto „Musica con passione“ entführten die fünf Tenöre die rund 300 Musikliebhaber in die Welt von Tosca, Aida, Rigoletto, La Traviata und Carmen. Unterstützung erhielten die Sänger dabei von der Sopranistin Andrea Hörkens, die den Abend moderierte und bei einigen Soli und Duetten überzeugte.

Die Sopranistin und die fünf Tenöre verfügten über alles, was sie zu absoluten Lieblingen des Publikums kürte: Charme, Gold in der Kehle und Ausstrahlung. Nachdem sie schon vor der Pause ihr Können vor allem mit Arien von Giacomo Puccini, Pablo Sorozábal, Edvard Grieg und Andrew Lloyd Webber gezeigt hatten liefen sie vor allem im zweiten Teil mit leichter und erfrischender italienischer Musik wie „Bolero“, „Granada“ und „Core n´grato“ sowie dem Miau-Duett „Duetto di due gatti“ von Andrea Hörkens und Vincenzo Sanso zur Höchstform auf. Unter die Haut ging den Konzertbesuchern das „Ave Maria“ aus Cavalleria Rusticana von Pietro Mascagni, das vielen auch als „Attesa“ von Sarah Brightman bekannt ist. In der Stadthalle wurde es von Andrea Hörkens perfekt gesungen.

Jeweils krönender Abschluss beider Konzertteile waren Medleys bekannter Werke vor allem von Giuseppe Verdi wie „Va pensiero“, „Questa o quella“ und natürlich das „La donna e mobile“, bei dem die Zuhörer begeistert mitgingen.

Für einen ausgereiften Orchesterklang sorgte unter der Leitung ihres Dirigenten Nayden Todorov das rund 50-köpfige Sinfonieorchester der bulgarischen Staatsoper Plovdiv.

„Wunderschöne Stimmen. Ich bin froh, dass wir hergekommen sind“, freute sich Elke Dubois aus Neustadt über das gebotene Programm. Mit rhythmischem Klatschen, lauten Bravo-Rufen und stehenden Ovationen erzwangen die Konzertbesucher zwei Zugaben.

von Alfons Wieber

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