Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Schöne Stadt, tolle Fans, super Kino

Schweighöfer und Fitz in Marburg Schöne Stadt, tolle Fans, super Kino

Das Selfie ist das neue Autogramm. Dieser Trend war am Samstag einmal mehr beim Starbesuch von Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz im ausverkauften Cineplex zu besichtigen.

Voriger Artikel
Der Kanzler-Chauffeur packt aus
Nächster Artikel
Aus dem Leben seltsamer Wesen

Umschwärmte Filmstars: Matthias Schweighöfer (links) und Florian David Fitz im Cineplex. Beide nahmen sich viel Zeit für Autogramme und Selfies.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. 1200 Fans, gefühlt 90 Prozent Mädchen und Frauen, in vier ausverkauften Kinosälen, sorgten für eine tolle Stimmung und Kreisch-Alarm beim Starbesuch im Cineplex. Publikumsliebling Matthias Schweighöfer (34) war bereits zum sechsten Mal im Cineplex, für Frauenschwarm Florian David Fitz (41) war es der erste Besuch. Warum so gerne Marburg? „Da ist einmal die wunderbare Kinobetreiberin Marion (Closmann), ich liebe die Landschaft, die Fans sind super, die Stadt ist sehr hübsch, und es gibt ein wahnsinnig tolles Restaurant“, listet Schweighöfer beim Pressegespräch die vielen Pluspunkte auf. Letzteres dürfte dem Koch vom Marburger Esszimmer runtergehen wie Öl.

Matthias Schweighöfer, Florian David Fitz - Cineplex Marburg : Foto / Michael Hoffsteter

Zur Bildergalerie

Schweighöfer ist gerne in Marburg, Florian David Fitz dürfte es genauso gut gefallen haben. Die beiden umschwärmten Stars des deutschen Films wurden am Samstagabend in den Kinosälen und am roten Teppich vom Publikum gefeiert. Insbesondere Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Fitz haben die Reaktionen sichtlich gut getan: Auf seine Frage „Hat es euch gefallen?“ schallt ihm ein lautes „Jaaah“ aus Hunderten Kehlen entgegen. Als Theaterschauspieler erlebe man die Reaktionen hautnah, als Kinoschauspieler und Regisseur nur bei einer Kinotour, so Fitz. Die führt den 16-köpfigen Tour-Tross in 22 Städte. 6000 Kilometer kreuzen sie durch die Republik, um für die Tragikomödie „Der geilste Tag“ zu werben, um zu sehen, wie der Film ankommt, der einen traurigen, ernsten Stoff mit viel Witz aufarbeitet.

Krebskranke erlebt die Stars hautnah

Schweighöfer und Fitz spielen zwei todkranke Menschen, die sich in einem Sterbehospiz kennenlernen und gemeinsam ausbrechen, um ihren „geilsten Tag“ zu erleben. Mit echten Todkranken wurden die beiden Stars auch im Cineplex konfrontiert. Patricia Deines (26) etwa hat seit sechs Jahren Krebs. Ein Treffen mit Fitz und Schweighöfer „stand auf meiner Top-Ten-Liste von Dingen, die ich unbedingt noch erleben will“. Sie verschob dafür sogar eine Therapie. Der Film, sagte sie, habe ihr „sehr gut gefallen“, und bei den Selfies mit den beiden Stars strahlte sie in die Kamera.

Richtige Balance zwischen Tragik und Komik

Es sind auch solche ergreifenden Szenen, die zeigen, dass Fitz und Schweighöfer in „Der geilste Tag“ offensichtlich die richtige Balance zwischen Komik und Tragik gefunden haben. Im Nachspann widmet Fitz seinen Film seiner ehemaligen Schauspiellehrerin Helga, die während der Dreharbeiten gestorben ist.

Viele Lacher gab es zuvor im großen Saal, als eine Frau in der Hektik sagte, dass sie „Matthias Schweiger auch ganz gern“ sehe. Schweighöfer nahm es mit Humor.

Nach dem Film ist vor dem Film

„Nach dem Film“ ist für begehrte Stars wie Schweighöfer und Fitz in der Regel „vor dem Film“. Schweighöfer etwa plant für den Streamingdienst von Amazon die sechsteilige Action-Serie „Wanted“. „Die Verträge sind unterzeichnet, die Dreharbeiten beginnen am 10. Mai“, sagte er der OP. Schweighöfer ist Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion.

Amazon konkurriert weltweit mit anderen Diensten wie Netflix. Die Streamingdienste setzen zunehmend auf Eigenproduktionen.

Fitz steht ebenfalls in Kürze wieder vor der Kamera: Ferdinand von Schirachs Theaterstück „Terror“ wird für das Fernsehen verfilmt.

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr