Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Schön spannend: Der letzte Engel

OP-Kinderbuchtipps Schön spannend: Der letzte Engel

Motte will nicht einschlafen. Das hat einen guten Grund. Der 16-Jährige hat gerade eine ziemlich kryptische Nachricht bekommen: „Sorry für die schlechte Nachricht, aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein, wir wollten nur, dass du das weißt.

Marburg. “ Motte schläft natürlich doch ein und als aufwacht, fühlt er sich wie immer. Doch er ist tot, er ist nun ein Engel.

Der preisgekrönte Jugendbuchautor Zoran Drvenkar startet mit seinen Fantasy-Thriller „Der letzte Engel“ eine neue Jugendbuch- und All-Age-Reihe. Engel sind seit einiger Zeit auf dem Buchmarkt sehr aktuell. Doch Drvenkars Engel sind ein wenig anders, nicht so biblisch. Sein junger Held Motte jedenfalls trifft bald andere Engel. Und er stellt schneller als ihm lieb ist fest: Engel leben ziemlich gefährlich. Sehr spannend und gut erzählt.

Zoran Drvenkar: „Der letzte Engel“, cbj-Verlag, 430 Seiten, 16,99 Euro (ab 14 Jahren).

Vorlesegeschichten für Kiga-Kinder

Jenny ist ein ganz normales Mädchen. Und eigentlich ist sie ziemlich friedlich. Meistens jedenfalls. Woher soll sie wissen, dass man Puppen nicht am Blinddarm operiert oder der kleinen Schwester die Haare nicht schneiden darf. Kirsten Boie erzählt in ihrem Vorlsebuch „Jenny ist meistens schön friedlich“ kleine, zauberhafte Vorlesegeschichten, die ganz nah dran sind am Alltag von Kindergartenkindern, die Tag für Tag die Welt neu entdecken. Etwa wenn sie Mama so lange pflegen, bis die lieber aufsteht, kocht und staubsaugt. So schnell wie Jenny kriegt eben niemand Mama wieder gesund.Die Geschichten sind vier bis fünf Seiten lang und sehr schön illustriert von Silke Brix. Das Vorlesen dauert etwa drei Minuten pro Geschichte - einfach ideal für den Abend.

Kirsten Boie: „Jenny ist meistens schön friedlich“, Oetinger-Verlag, 112 Seiten, 12,95 Euro (ab 4 Jahren).

Lord Umber fährt in neues Abenteuer

Im Carlsen-Verlag ist jetzt der dritte und letzte Band der sehr unterhaltsamen Fantasy-Reihe „Die Bücher von Umber“ erschienen. Und eines ist klar: Autor P. W. Catanese scheinen die Ideen auch in „Das Ende der Zeit“ nicht auszugehen. Hap, der auf seltsam verschlungenen Wegen in der Welt des chaotischen Abenteurers und Erfinders Lord Umber gelandet ist, muss sehr schnell lernen, seine merkwürdigen Fahigkeiten zu kontrollieren. Denn es bahnt sich Unheil an: Eine gefährliche Hexe hat sich aus den Verliesen Umbers befreit, eine unheimliche Macht nähert sich über das Meer und auch in der Stadt Loden steht es nicht zum Besten: Der König ist tot und sein Sohn ein machtgieriger Mörder. Doch Hap wird es schaffen.

P.W. Catanese: „Die Bücher von Umber. Das Ende der Zeit“, Carlsen-Verlag, 412 Seiten, 14,90 Euro (ab 12 Jahren).

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr