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Schnaps und Bärte: hammermäßig gut

„Jaya the Cat“ im KFZ Schnaps und Bärte: hammermäßig gut

Ein richtiges Warm-Up brauchte im Marburger KFZ niemand mehr. Der Saal war bis zum Bersten gefüllt beim Konzert von „Jaya the Cat“. Die Gießener Formation „Cressy Jaw“ sorgt als Anheizer für zügig steigende ­Temperaturen. Schnelle Riffs und fette Offbeats prägen ihre heiße Mischung aus Ska und Hardcore.

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Frontmann Geoff Lagadec schreit sich die Seele aus dem Leib: Ska, Punkt, Hip-Hop und jede Menge Alkohol sorgten für Partystimmung auf und vor der Bühne.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Was den Alkoholpegel anbelangt, liegt die Messlatte schon beim ersten Erscheinen des ­vollbärtigen Frontmanns Geoff­ Lagadec extrem weit oben. Glücklicherweise werden Schlangenlinien auf der Bühne ja nicht geahndet. Egal – schnell die restlichen Bandmitglieder, eine Kiste Bier und ein paar Flaschen Schnaps auf die Bühne und ab geht die Post.

Bei „Jaya the Cat“ geht’s nur nach vorne. Hämmerndes Punk- und Hardcoregeschrammel läuft hier Hand in Hand mit schrillem Ska und groovenden Reggae-Linien. Party geht genau so! Sobald Drummer David ‚The Germ‘ Germain seine innere Beatmaschine anwirft, gibt es im Publikum kein Halten mehr. „Jaya the Cat“ gehen sofort in die Vollen. Glaubt man im ersten Moment, Frontmann Lagadec benötige seine Gitarre nur, um nicht umzufallen, wird man schnell eines Besseren belehrt. Spritzige Ska-Akkorde, gepaart mit einer vom Whiskey gereiften Stimme, schaffen einen unverwechselbaren Livesound.

Stilmix funktioniert

Die Band lässt nur wenig Zeit für Verschnaufpausen. Mit jedem Ton fordern sie ihre Fans aufs Neue. Schweißgebadet hüpfen Bassist Jan Jaap „Jay“ Onverwagt und Dino Memic an der Leadgitarre über die Bühne. Schon nach wenigen Liedern tobt im Saal eine ausgelassen hüpfende Partymeute und die ersten Fans springen begeistert von der Bühne in die Menge.

Was bei „Jaya the Cat“ spielend funktioniert, ist ihr Stilmix. Völlig unbekümmert wimmern Keyboards zu Hip-Hop und im nächsten Moment reitet der Punkrock vorbei. „Here comes the drums“, „Final Solution“, „Unconditional Love“ – viele ihrer Songs haben Hitcharakter und alle eins gemeinsam – man kann nur schwer stillhalten. „Jaya the Cat“ sind ein absoluter Party-Knaller, das Konzert ist eine schweißtreibende Angelegenheit mit Zugabe. Wer mit „Jaya the Cat“ einen Abend verbringt, merkt recht schnell, worum es geht: tanzen, tanzen und Party machen! Hammermäßig gut...

von Jan Bosch

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