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Schlossfestspiele Amöneburg werden fortgesetzt

Bilanz Schlossfestspiele Amöneburg werden fortgesetzt

Rundum zufrieden ist Depro-Chef Michael Deuker mit den 2. Amöneburger Schlossfestspielen. Und er kündigt an: Im kommenden Jahr macht das Team um Regisseur Peter Radestock weiter.

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Michael Deuker (links) und Peter Radestock planen bereits für das Jahr 2015.

Quelle: Uwe Badouin

Amöneburg. Eigentlich wollte der alte Theaterprofi Peter Radestock nie ein Musical mit seinem Team machen. Schon gar nicht Open Air. Dann hat er sich doch entschieden für „My Fair Lady“, für die 2. Amöneburger Schlossfestspiele. Und nun steht er als strahlender Sieger auf dem Treppchen.

Zehn Vorstellungen hat er mit seinem Ensemble gespielt, dem in Christin Deuker nur eine ausgebildete Musicalsängerin angehörte. Und alle zehn Vorstellungen waren komplett ausverkauft, freut sich Depro-Chef Michael Deuker. 6500 Zuschauer zählte das Unternehmen, das sein Geld unter anderem mit bundesweiten Konzertveranstaltungen verdient.

Deuker ist ausgesprochen froh, denn er ist mit dem Musical ein finanziell hohes Risiko gegangen, obwohl (oder gerade weil) „Der Hauptmann von Köpenick“ im Jahr zuvor nicht ganz so gut lief. Eine sechsstellige Summe kostete die Produktion von „My Fair Lady“, darin enthalten ist auch der Gesangsunterricht für die vielen Schauspieler und Komparsen.

Das Risiko hat sich gelohnt. Nach der mitreißenden Premiere und der ausgesprochen positiven Resonanz in den Medien war die Nachfrage nach Karten enorm: „Wir hätten ohne weiteres fünf Vorstellungen mehr anbieten können“, sagt Deuker.

Gemeinsam mit Radestock hat er eine Bilanz gezogen: Auch der alte Regiefuchs sei glücklich gewesen mit dem Ergebnis und mit den Reaktionen des Publikums. „Es steht fest: Wir machen nächstes Jahr weiter. Die Zeit, in der wir spielen, wird wieder kurz vor dem Ferienstart liegen.“

Deuker lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Amöneburg, für die die Schlossfestspiele ein enormer Gewinn sind, zumal es in der Stadt eine ausgesprochen rege Gastronomie gibt.

„Wir überlegen, wie wir im nächsten Jahr den Shuttle-Service ein wenig verbessern können“, erklärte Michael Deuker. Er sei sehr gut nachgefragt worden.

Radestock zumindest hat sich Arbeit mit in den Urlaub genommen. Er prüfe dort drei Stücke, die 2015 in Frage kommen könnten. Vielleicht ist ja wieder ein Musical dabei.

von Uwe Badouin

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