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Schlagerstar aus Region startet durch

René Weiß tritt beim Schlagerolymp auf Schlagerstar aus Region startet durch

Mit seiner neuen Single „Liebe auf den ersten Blick“ erobert René Weiß gerade die Schlager-Hitparaden. Schlager sei schon immer seine Passion gewesen, sagt er.

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Viel on tour: Schlagersänger René Weiß trat zuletzt beim Christopher Street Day (auch Gay Pride genannt) in Frankfurt auf und präsentierte seine neue Single.

Quelle: Stephan Maka

Rauschenberg. Wer jetzt denkt, das Gesicht kommt mir doch bekannt vor, der ist bestimmt ein Narr. Also ein Karneval-Fan, versteht sich. Denn René Weiß ist in der vergangenen „fünften Jahreszeit“ Marburgs Karnevalsprinz gewesen. Vielen dürfte sein Lied „Einmal Prinz zu sein“ noch bekannt sein, ist es doch ein Ohrwurm, egal, ob man den Song mag oder nicht.

„Mein Herz, es wollte plötzlich nur in Deiner Nähe sein. Das nennt man Liebe, Liebe auf den ersten Blick. Das Gefühl, es macht mich, macht mich ganz verrückt.“ Unter anderem mit diesen Zeilen begeistert René Weiß seine Fans nun ganz aktuell.

Die Single „Liebe auf den ersten Blick“ ist am 15. Juli veröffentlicht worden. „Das Lied ist ein Discofox-Schlager“, sagte Weiß. In den deutschen Schlagercharts von Schlagerplanet Radio erreichte Weiß in der letzten Juliwoche den dritten Platz. Letzte Woche rutschte er auf Platz 6 ab. Für diese Woche stehen die Platzierungen noch nicht fest. Zustande gekommen sind sie durch Abstimmungen von Hörern von Schlagerplanet Radio.

Weiß zieht es immer wieder in die Heimat

Dieser bisher größte Erfolg in seiner dreijährigen Sänger-Karriere hat Weiß nun einen Auftritt beim „größten Schlager-Open-Air-Festival in Berlin“ beschert: An diesem Samstag tritt der Rauschenberger beim Schlagerolymp in Berlin auf, neben Stars wie Heino, Jürgen Drews, Nicole, Michael Wendler, Frank Zander, Alexander Klaws oder Ireen Sheer. „Vor 30.000 Zuschauern meine neue Single präsentieren zu dürfen, ist für mich eine große Ehre“, beteuert Weiß.

„Die Liebe zum Schlager hat sich bei mir schon früh herauskristallisiert. Ich habe schon als Kind gesungen, damals zwar lange ohne ein spezielles Genre, aber die Ikonen im Schlager faszinierten mich schon immer“, offenbart er. Das Besondere sei für ihn, dass er in seiner Muttersprache singe. „So bringe ich Themen authentischer rüber. Deutsch transportiert für mich ein besonderes Gefühl.“

Geboren am 19. Oktober 1986 in Marburg, aufgewachsen in Rauschenberg lebte Weiß schon in Frankfurt und Wien, kam aber „immer wieder zurück in die Heimat“, nicht nur für Auftritte. „Ich hänge sehr an meinem Zuhause, den Menschen, die mich umgeben und den Tieren.“ Er „genieße“ es zwar zu reisen und sei fast nach Hamburg gezogen, doch am Ende freue es ihn immer wieder, nach Rauschenberg aufs Land zu kommen, nicht zuletzt wegen der „guten Lebensqualität“.

René Weiß ist sehr tierlieb. „Wir haben drei Hunde, ein Pferd und Katzen.“ Er bezeichnet sich als gesellig, sei oft mit Freunden unterwegs und bekomme gerne Besuch. „Außerdem bin ich ein Genussmensch. Die letzten drei Kilo zur Sommerfigur opfere ich lieber für leckeres Essen oder einen guten Wein.“

Ein bisschen Glück beim Karrierestart

Auch wenn die meisten seiner Auftritte außerhalb der Region stattfinden, präsentiert sich Weiß auch immer wieder in seiner Heimat. So trat er bei der 750-Jahr-Feier in Rauschenberg auf, beim Europafest in Stadtallendorf und beim Marburger Hafenfest. Und im Stadtallendorfer Stadtteil Wolferode präsentierte er eine Weihnachtsshow mit Liedern wie „Sternenzauber“. „Am Anfang meiner Karriere waren es eher kleinere Auftritte bei Hochzeiten und Festen“, sagt der Sänger.

Der gelernte Industriekaufmann hat schon früh angefangen, vor sich „hinzuproduzieren“, bis er irgendwann dachte: „Jetzt mache ich das!“ Sein erster Produzent Ito Grabosch nahm Weiß unter seine Fittiche, doch weil Grabosch von Haus aus Theaterproduzent ist, arbeitete Weiß bald mit dem Österreicher Michael Hoppe zusammen. „Da hatte ich gerade am Anfang Glück gehabt. Michael und ich haben den gleichen Musikgeschmack und arbeiten auf Augenhöhe“, sagt Weiß.

Bei seinen Auftritten singe er immer live, nie Playback, versicherte der Schlagersänger. Seine Texte schreibe er zwar meist nicht selbst, sondern bekomme sie unter anderem von Erich Schmittlechner, doch er singe nur Lieder, die er authentisch herüberbringen könne. Seine Fans werden das zu schätzen wissen.

von Yannic Bakhtari

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